General Motors

Elektroauto löst Großbrand aus: Haus im letzten Moment gerettet

Ein amerikanischer Elektroauto-Besitzer entkam nur knapp einer Tragödie: Sein E-Auto löste ein Großbrand aus und setzte beinahe sein Haus in Flammen.

Cherokee County, USA – Dass Elektroautos für Daimler und Co. die Zukunft sind, wusste bereits Physiker Stephen Hawking. Er prophezeite den batteriebetriebenen Fahrzeugen eine bedeutende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel. Wenige Jahre nach seinem Tod scheint die Alternative im Straßenverkehr gefunden. Außerdem: Die EU kommt einem Verbot des Verbrennermotors immer näher. Wie 24auto.de berichtete, verkündetet bereits VW das Verbrenner-Aus*. Es folgte die Meldung, dass Hersteller Kawasaki ab 2035 nur noch E-Motorräder verkaufen wird*.

Automobilhersteller:General Motors
Umsatz:122,5 Milliarden USD (2020)
Hauptsitz:Detroit, Michigan, Vereinigte Staaten
Gründung:16. September 1908, Flint, Michigan, Vereinigte Staaten

Akku von E-Auto fängt Feuer – Großbrand setzt fast ganzes Haus in Flammen

Die E-Auto-Besitzerinnen und Besitzer müssten dafür mit GM in Kontakt treten. Dass die ausgehende Gefahr von E-Autos hoch sein kann, ist hinlänglich bekannt. Aufgrund von Brandgefahr wurden zuletzt mehrere Elektro-Busse in Hannover aus dem Verkehr gezogen. Des Weiteren mussten nach einem Brand in Stuhr zwei Personen verletzt ins Krankenhaus. Bis die E-Autos wieder voll funktionsfähig sind, gelten gleich mehrere Auflagen. Unter anderem dürfe die Restreichweite der E-Auto-Batterie nicht unter 110 Kilometer fallen.

Besonders wichtiger Appell: Das Elektroauto muss – insbesondere nach dem Ladevorgang – im Freien abgestellt werden. Wegen der großen Brandgefahr sprach GM im Vorfeld bereits von einem 15 Meter-Abstand zum nächsten Fahrzeug*. Ein E-Auto-Besitzer in Amerika hielt sich nicht dran – und entkam nur knapp einer Katastrophe.

Passiert war es im US-Bundesstaat Georgia: Auf einmal fing das Elektroauto von General Motors Feuer. Wie mittlerweile klar ist, handelte es sich nicht um einen Unfall. Ursache war auch keine bewusste Manipulation der Akkus. Nach Berichten von 24auto.de befand sich das Elektroauto abgestellt in der Garage der Familie, als es ohne jeglicher Einflussnahme in Flammen aufging. In unmittelbarer Nähe: das Einfamilienhaus des Besitzers und seiner Familie. Feuermelder heulten auf und beschalteten die Nachbarschaft.

Unmittelbar wurde die Feuerwehr alarmiert. Sie zog den Bolt, Baujahr 2019, aus der Garage und löschte ihn umgehend. Wenig später wird klar, die Einsatzkräfte retteten damit im letzten Moment das Einfamilienhaus und bewahrten die Nachbarschaft vor einer schlimmeren Tragödie. Eines ist klar: Wenn ein E-Auto brennt, kann es gefährlich werden. Es ist von großem Glück zu sprechen, dass angesichts des großen Brands niemand verletzt wurde.

Ein Elektroauto fing Feuer: Ein amerikanischer E-Auto-Besitzer ignoriert die Warnung von General Motors. (Symbolbild)

E-Auto in Flammen: Darum war der Brand vermeidbar

Die E-Mobilität etabliert sich immer weiter. Reibungslos verläuft dessen gesellschaftliche Integration jedoch nicht. Insbesondere im Hause General Motors (GM) scheint es noch Probleme bei der Produktion von Elektroautos zu geben. Einst sollte das E-Auto Chevrolet Bolt zu GMs Vorzeigemodell werden – gäbe es da nicht ein großes Problem. Seine erhöhte Brandgefahr, die in Amerika beinahe eine ganze Nachbarschaft niederbrennen ließ.

Bei General Motors wissen sie um den Schaden, den das Modell Chevrolet Bolt anrichten kann. Den Akkus werden eine erhöhte Brandgefahr attestiert. Schnell war klar: Nur eine Rückrufaktion kann helfen. Nach Informationen von auto-motor-und-sport.de kam General Motors dem Entsetzen vieler entgegen. Der Großkonzern aus Detroit versprach den verärgerten Verbraucherinnen und Verbrauchern entsprechende Ersatzteile zur Verfügung zu stellen. Gleichermaßen wollten sie finanziell für die Instandsetzung aufkommen.

Kleinere Schäden an Garage, Haus und in der Nähe parkenden Autos zeugen jedoch nach wie vor von einem Geschehen, das mehr als vermeidbar gewesen wäre. Hätte der Besitzer das Elektroauto nur Kontakt zu GM aufgenommen. Zumindest die Einhaltung der Regeln hätte man ihm zutrauen können. *kreiszeitung.de, 24hamburg.de und 24auto.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © dpa/Benjamin Nolte und IMAGO / blickwinkel

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