Fund während Bauarbeiten

Einkaufszentrum auf früherem KZ-Gelände bleibt umstritten

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Außenlager in Wolfsburg

Wolfsburg - Nachdem bei Bauarbeiten für ein geplantes Einkaufszentrum in Wolfsburg Fundamente einer ehemaligen KZ-Baracke gefunden wurden, ist ein Streit über den Umgang mit den Funden entbrannt.

Die Stadt plädiert für eine dreiteilige Lösung. Ein Teil der Fundamente soll demnach am Fundort erhalten bleiben und dort auch sichtbar gemacht werden. Der größere Teil solle aber geborgen und in einer neu gestalteten Gedenkstätte präsentiert werden. Dieser Lern- und Gedenkort ist innerhalb der ehemaligen Lagergrenzen geplant.

Bei der Konzeption sollen Interessenvertretungen und Institutionen eingebunden werden. Für die Errichtung der "Gedenkstätte Laagberg" sind den Angaben nach 30.000 Euro im Haushalt angedacht.

Kritiker stören sich vor allem an der Verlegung der Fundamente. Nach Protesten wurde im Juni eine geplante Ratsdebatte verschoben. Nach Angaben der Stadt sollte so noch einmal eine intensive Auseinandersetzung mit den Interessengruppen möglich sein. Der Umgang mit den Barackenfunden ist nun am Montag einziges Thema einer öffentlichen Sondersitzung im Rat.

dpa

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