Barrierefreiheit vs. Hochwasserschutz

Eine Badesee-Toilette mit fünf Stufen löst in Hildesheim Debatten aus

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Um dieses WC-Häuschen geht es - mit dem Rollstuhl nicht zu erreichen, aber dafür hochwassersicher.

Sarstedt - Eine überschwemmungssichere, erhöhte Toilette sorgt an einem Badesee im Kreis Hildesheim für Ärger.

Denn die am Giftener See bei Sarstedt neu installierte Toilette ist nämlich nur über fünf Stufen zu erreichen - und damit alles andere als barrierefrei, räumte Stadtsprecherin Daniela Klose in Sarstedt ein. Allerdings befinde sich die Toilette in einem gelegentlich von Hochwasser betroffenem Gebiet zwischen den Flüssen Leine und Innerste. 

Deshalb war eine Voraussetzung für die Genehmigung einem Bericht der „Hildesheimer Allgemeinen Zeitung“ zufolge, dass die Toilette erhöht errichtet wird. Weitere an dem Badesee gelegene Toiletten seien ebenerdig erreichbar. 

Der für die Genehmigung zuständige Landkreis Hildesheim teilte mit, die Anforderungen an den Toilettenneubau seien erheblich. Der WC-Container müsse einem Jahrhunderthochwasser standhalten und oberhalb des entsprechenden Wasserspiegels errichtet werden. 

Damit sollten bei einer schlimmen Überschwemmung Schäden und das Abfließen von Schmutzwasser und Fäkalien aus der Toilette verhindert werden. - dpa

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