Ehemaliges ADO-Gardinenwerk wird Flüchtlingsunterkunft

Meppen - Das ehemalige ADO-Gardinenwerk in Aschendorf bei Papenburg soll als zentrale Unterkunft für Flüchtlinge im Emsland eingerichtet werden.

Ein Mietvertrag sei für zunächst ein Jahr unterzeichnet worden, teilte Landrat Reinhard Winter am Mittwoch mit. Etwa 1000 Flüchtlinge sollen voraussichtlich ab Mitte Januar dort untergebracht werden. Dann sollen bisher für Asylsuchende genutzte Sporthallen in Meppen, Lingen und Sögel wieder für den Schul- und Vereinssport freigegeben werden.

Insgesamt stehen in Aschendorf drei Gebäude mit knapp 8500 Quadratmetern zur Verfügung. Von sanitären Einrichtungen bis zu zusätzlichen Elektroleitungen und Untersuchungszimmern für die vorgeschriebenen Gesundheitsuntersuchungen sei noch vieles nachzurüsten, sagte Winter. Der Landkreis habe mehrere Objekte geprüft. „Schlussendlich sind die ADO-Hallen am besten geeignet.“ Am 24. November wollen Landkreis, die Stadt Papenburg, Polizei und Deutsches Rotes Kreuz auf einer Bürgerversammlung über die Flüchtlingsunterkunft informieren.

Die Gardinenwerke waren 2012 aufgesplittet worden. Die Marke ADO gehört seit 2013 zur Zimmer + Rohde GmbH in Oberursel (Hessen). In Aschendorf produzierte zunächst die Deutsche Textilfabrik (DTF), die Ende 2013 in die Insolvenz ging und letztlich die Produktion einstellte. dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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