Betroffen sind E-Autos von General Motors

Brandgefahr: Erste E-Autos dürfen nur mit 15-Meter-Abstand parken

Für manche E-Autofahrer wird die Parkplatzsuche immer schwieriger: Wegen Brandgefahr müssen erste Modelle einen 15 Meter-Sicherheitsabstand einhalten.

Hamburg – Egal ob in Hamburg, Berlin oder Köln, die Suche nach Parkplätzen gestaltet sich vor allem in Großstädten immer schwieriger. Erst kürzlich erhöhte der Hamburger Senat die Gebühren fürs Anwohnerparken*. Kein Wunder, dass es viele Wildparker gibt: Alleine die Stadt Hamburg verdient sich durch die Einnahmen von Bußgeldern mittlerweile dumm und dämlich*. Für Autofahrer eines bestimmten E-Auto-Modells könnte nun eine weitere Schwierigkeit hinzukommen: Wegen erhöhter Brandgefahr, darf diese E-Autos nur noch mit einem 15 Meter-Sicherheitsabstand zum nächsten Fahrzeug geparkt werden.

Automobilhersteller:General Motors
CEO:Mary Barra (15. Jan. 2014–)
Umsatz:122,5 Milliarden USD (2020)
Gründung:16. September 1908, Flint, Michigan, Vereinigte Staaten

E-Autos parken nur mit Sicherheitsabstand von 15 Metern: Das steckt hinter der Warnung

Für die Elektroautos von General Motors wird die Einhaltung eines großen Sicherheitsabstandes Pflicht. 15 Meter – eine Entsprechung von rund drei parkenden Autos, müssen Fahrer des E-Autos von Chevrolet künftig freihalten. Ein Unterfangen, welches bereits in einer Kleinstadt zu Schwierigkeiten führen kann, erweist sich in einer Großstadt wie Hamburg als nahezu unlösbare Aufgabe.

Die bizarre Maßnahme erfasste General Motors aufgrund eines ernsthaften Problems: Vermehrt erreichte den Autohersteller die Nachricht, dass E-Autos ihrer Marke in Flammen aufgegangen seien. Bereits vor wenigen Wochen musste General Motors wegen Brandgefahr, einen Hamburger E-Streifenwagen zurückrufen*. Weitere Elektroautos und Plug-in-Hybride folgten. Insbesondere der „Chevrolet Bolt“, seines Zeichens das Prunkstück der General Motors-Elektroautos, sei betroffen.

Die Ursache: Nach technischen Defekten am E-System bzw. dem Ladegerät fingen drei Stromer Flammen. Ein Sicherheitsabstand beim Parken soll in Zukunft weitere Gefahren vermeiden. In Hamburg etwa besonders schwer, da nun auch Parken auf dem Gehweg mehr geahndet werden soll*. Darüber hinaus wurden die Fahrzeughalter angehalten, ihre E-Autos nicht mehr in Garagen abzustellen und ihre Autos nicht vollzuladen. Unter gegebenen Umständen könne sich die Batterie leicht entzünden.

Hersteller General Motors ruft unter anderem das E-Auto Chevrolet Bolt zurück. (Symbolbild)

Sicherheitsparkabstand für E-Autos ist Desaster für General Motors: Geld vom Batterie-Hersteller gefordert

Dass sich jedoch nicht alle an diese Richtlinie halten, zeigte bereits ein Fall im US-Bundesstaat Georgia. Ein E-Autofahrer eines „Chevrolet Bolts“ ließ sein Wagen in der Garage. Keine gute Idee: Wenig später brannte die gesamte Garage nieder. Nur in letzter Sekunde konnte die Feuerwehr verhindern, dass das Nachbarhaus Feuer fängt. General Motors gab bereits zu, dass dem Autohersteller inzwischen zehn weitere Brandfälle gemeldet worden sein. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde „NHTSA“ spricht unterdessen von mindestens dreizehn Meldungen dieser Art.

Neben dem „Chevrolet Bolt“ ist auch der „Opel Ampera-e“ von dem Rückruf betroffen. Auch wenn letzteres Modell deutlich seltener gekauft wurde, ein Desaster ist es für den großen Autohersteller schon jetzt. Wie „Focus“ berichtet, kostet General Motors der E-Auto-Rückruf etwa eine Milliarde US-Dollar. Ein Betrag, den sich das Unternehmen jetzt vom Batterie-Hersteller LG Chem zurückholen will. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © IMAGO/KS-Images.de und dpa/Uncredited/General Motors Co.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Karpfen werden umgesiedelt

Karpfen werden umgesiedelt

Impressionen vom Bremer Freimarkt 2021

Impressionen vom Bremer Freimarkt 2021

Dampftag im Kreismuseum

Dampftag im Kreismuseum

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Meistgelesene Artikel

E-Auto brennt ab – Fahrer soll General Motors 12.000 Euro zahlen

E-Auto brennt ab – Fahrer soll General Motors 12.000 Euro zahlen

E-Auto brennt ab – Fahrer soll General Motors 12.000 Euro zahlen
Nasa warnt vor mehr Überflutungen wegen unseres Mondes

Nasa warnt vor mehr Überflutungen wegen unseres Mondes

Nasa warnt vor mehr Überflutungen wegen unseres Mondes
A1-Anschlüsse gesperrt: Posthausen und Stuckenborstel betroffen

A1-Anschlüsse gesperrt: Posthausen und Stuckenborstel betroffen

A1-Anschlüsse gesperrt: Posthausen und Stuckenborstel betroffen
A1 Sperrung: Lebensmittel-Lastwagen auf A1 umgekippt – Fahrer leicht verletzt

A1 Sperrung: Lebensmittel-Lastwagen auf A1 umgekippt – Fahrer leicht verletzt

A1 Sperrung: Lebensmittel-Lastwagen auf A1 umgekippt – Fahrer leicht verletzt

Kommentare