Nach Suchaktion auf Facebook 

Dreijähriger parkt Bobbycar falsch: Schokolade als Strafe

Mit diesem Bild suchte die Polizei nach dem „Falschparker“. 

Osnabrück - Der Fall des herrenlosen roten Bobby-Cars in Osnabrück, nach dessen Besitzer die Polizei per Facebook und mit einer Portion Humor gefahndet hatte, ist geklärt.

Ein kleiner Junge habe sich mit seiner Mutter gemeldet, teilte die Polizei am Dienstag mit. "Offenbar war der dreijährige Jim dem immensen Fahndungsdruck nicht mehr gewachsen." Wie die Mutter erzählte, habe Jim bei einem Spaziergang keine Lust mehr auf sein Bobby-Car gehabt und man habe das Plastikauto bei der Polizeiwache abgestellt, weil man es dort sicher glaubte. Auf dem Rückweg aber vergaßen beide, es wieder mitzunehmen.

Die Beamten machten sich unterdessen auf die Suche nach dem ungewöhnlichen Falschparker und stellten ein Foto ins Internet. Dadurch fiel der Mutter das rote Auto wieder ein.

Als Verwarnung, so die Polizei, gab es für Jim auf der Wache eine Tafel Schokolade und ein Malbuch. Außerdem wurde er dazu verdonnert, in einem echten Streifenwagen Probe zu sitzen. 

Als zusätzliche Überraschung für Jim hatte ein Autohaus angeboten, das Bobby-Car gegen ein Kinder-Elektroauto einzutauschen. Auf Wunsch der Mutter aber wurde das Auto einer Kindereinrichtung übergeben - Jim konnte schließlich mit seinem roten Flitzer wieder bei der Polizei vom Hof fahren.

dpa

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