Update: Zeugenaufruf

Zwei Kinder wollen Großeltern begrüßen und laufen über die Straße: Dreijähriger Junge stirbt

Dramatische Rettungsmaßnahmen: Die Feuerwehr baute einen Sichtschutz auf.
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Dramatische Rettungsmaßnahmen: Die Feuerwehr baute einen Sichtschutz auf.

Delmenhorst – Dramatischer Unfall am Samstagnachmittag in Delmenhorst: Zwei kleine Kinder, ein dreijähriger Junge und ein neunjähriges Mädchen, wollten gegen 15.55 Uhr offenbar die Bremer Straße überqueren, um die auf der anderen Seite an der Bushaltestelle sitzenden Großeltern zu begrüßen.

Update vom 27. Juli: Nach dem tödlichen Unfall in Delmenhorst sucht die Polizei jetzt nach Zeugen, die den Hergang des Vorfalls näher beschreiben können. Unter der Telefonnummer 04221/1559-0 können sich diese mit der Polizei Delmenhorst in Verbindung zu setzen.

Originalartikel vom 26. Juli: Bei dem tödlichen Unfall liefen die beiden Kinder nach Polizeiangaben unvermittelt auf die Fahrbahn, wo das Auto einer 22-jährigen Delmenhorsterin die beiden plötzlich auftauchenden Kinder trotz Vollbremsung erfasste. Bei dem Aufprall wurde der kleine Junge schwer, das Mädchen leicht verletzt.

Rettungsdienstmitarbeiter leitet Hilfe ein

Durch Zufall sah ein gerade vorbeifahrender Notfallsanitäter, der in seinem Privatwagen unterwegs war, wie ein Passant das vermeintlich leblose Kind in den Armen hielt. Der erfahrene Rettungsdienstmitarbeiter stoppte sofort, griff seine immer einsatzbereite Notfalltasche im Kofferraum und leitete unverzüglich erste Rettungsmaßnahmen bei dem lebensgefährlich verletzten Kleinkind und dem Mädchen ein.

Wenig später traf ein Großaufgebot an Rettungskräften an der Bremer Straße ein. Auch ein Rettungshubschrauber flog die Unfallstelle an, musste aber etwas abseits landen.

Feuerwehr baut Sichtschutz auf

Der schwerstverletzte Junge kam mit einem Polytrauma in eine Kinderklinik, das Mädchen wurde ebenfalls verletzt ins Krankenhaus gebracht. Am Abend kam dann die traurige Nachricht: Der Dreijährige erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Zur Betreuung der Angehörigen an der Unfallstelle wurden Notfallseelsorger verständigt. Viele Schaulustige und auch Angehörige der Kinder, deren Elternhaus direkt hinter der Bushaltestelle lag, kamen im Verlauf des Einsatzes an die Unfallstelle. Die Feuerwehr baute daher einen Sichtschutz auf, um die dramatischen Rettungsmaßnahmen von den Augen der Neugierigen abzuschirmen. Die Fahrbahn wurde komplett gesperrt, das Unfallfahrzeug beschlagnahmt. Die Polizei ermittelt nun den genauen Unfallhergang.

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