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Dreifachmord in Bispingen: Lebenslange Haft für Mann aus Bremen (35)

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Von: Fabian Raddatz

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Ein 35 Jahre alter Bremer ist wegen des gewaltsamen Mordes an seiner Freundin und ihrer beiden Kindern zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Lüneburg – Ein 35 Jahre alter Bremer hatte eine Mutter und ihre zwei Kinder getötet. Das Lüneburger Landgericht stellte am Dienstag, 18. Januar 2022, die besondere Schwere der Schuld nach der Tat im Mai in Bispingen fest, zu der auch die Vergewaltigung des elfjährigen Mädchens gehörte. Damit kam das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft nach.

Der tatverdächtige mutmaßliche Dreifachmörder sitzt zum Prozessauftakt auf der Anklagebank des Landegerichts Lüneburg.
Der Angeklagte sitzt im Gericht in Lüneburg. © Philipp Schulze/dpa

Der Verteidiger des in Bremen geborenen Mannes stellte lediglich die Sicherungsverwahrung in Zweifel. Der Angeklagte blieb bei seinem Schweigen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Dreifachmord von Bispingen: Mann aus Bremen war schon mit 15 Jahren im Gefängnis

Zuvor zeigte ein psychiatrischer Gutachter die Entwicklung des Beschuldigten in einer zerrütteten Familie auf, der schon in der Kindheit zu Gewalt neigte und immer wieder durch Strangulieren auffiel, um sich sexuell zu erregen. Mit 15 Jahren kam er für zwölf Jahre in den Maßregelvollzug.

Im Haus der Mutter waren die Leichen der 35-Jährigen und ihres vierjährigen Sohnes entdeckt worden. Die Leiche der elfjährigen Tochter war später an einem Waldweg gefunden worden – in der Lüneburger Heide in der Nähe von Schneverdingen. Der tatverdächtige Deutsche war nicht der Vater der Kinder. Die beiden Väter und die Großmutter treten als Nebenkläger auf. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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