Fall der vermissten Familie aus Drage

Polizei stellt Suchaktion im unmittelbaren Umfeld ein

Drage - Im Fall der vermissten Familie aus Drage im Landkreis Harburg hat die Polizei die Suchaktion im unmittelbaren Umfeld eingestellt. „Der gesamte Ort ist seit Mittwoch abgesucht, nun warten wir auf neue Hinweise“, sagte Polizeisprecher Jan Krüger am Donnerstagmorgen.

Man befrage weiterhin Zeugen wie Arbeitskollegen, Nachbarn, Freunde und Verwandte. Es gebe dabei durchaus interessante Hinweise, doch fehle noch immer eine heiße Spur zu der vermissten Familie aus dem kleinen Ort an der Elbe südöstlich von Hamburg. Die Polizei habe am Donnerstag unter der Telefon ummer 04181/285285 eine eigene Hotline eingerichtet, sagte Krüger. Dort könnten rund um die Uhr Hinweise gegeben werden.

Der 41 Jahre alte Marco Schulze war am Donnerstag vor einer Woche das letzte Mal im Auto der Familie gesehen worden. Die Spuren seiner zwei Jahre älteren Ehefrau Sylvia und der zwölfjährigen Tochter Miriam verlieren sich bereits am Mittwoch. Schon am Freitag begann die Polizei umfangreiche Suchaktionen in der Umgebung von Drage. Seitdem waren auch Suchhunde und ein Hubschrauber im Einsatz, Taucher suchten im Fluss. Ein spontaner Kurzurlaub bleibe äußerst unwahrscheinlich, sagte Krüger. „Wir können noch immer weder einen Unfall noch ein Gewaltdelikt ausschließen“, betonte er. dpa

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