Lebenslange Haft droht

Doppelmord von Lüneburg kommt vor Gericht

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Polizisten arbeiten in Lüneburg am Eingang einer Wohnung, in der zwei Frauen erstochen wurden. Weil seine Frau zum christlichen Glauben übertreten und ihn verlassen wollte, soll ein Jeside in Lüneburg die 32-Jährige und ihre ein Jahr ältere Freundin erstochen haben. Deshalb muss sich der 31-Jährige vom 19. Mai an vor dem Landgericht Lüneburg verantworten.

Lüneburg - Weil seine Frau zum christlichen Glauben übertreten und ihn verlassen wollte, soll ein Jeside in Lüneburg die 32-Jährige und ihre ein Jahr ältere Freundin erstochen haben.

Deshalb muss sich der 31-Jährige vom 19. Mai an vor dem Landgericht Lüneburg verantworten, wie eine Sprecherin am Mittwoch mitteilte. Die Anklage lautet auf Mord in zwei Fällen, dem Angeklagten droht damit lebenslange Haft. Bis zum 23. Juli sind acht Prozesstage angesetzt. Der Mann habe gestanden, die Frauen im Januar in der Wohnung des Ehepaares getötet zu haben, hatte die Staatsanwaltschaft im März mitgeteilt. Nach Ansicht der Ermittler hatte er die Freundin extra eingeladen, um sie zu töten. Er habe sie dafür mitverantwortlich gemacht, dass seine Frau sich trennen und Christin werden wollte. Die Ehefrau werde danach aus Angst bei ihm bleiben, habe er gehofft. Als sie aber um Hilfe rief, habe er auch sie getötet. dpa

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