Ende der Sommersaison

DLRG: Weniger Badetote bis Sommerende in Niedersachsen – mehr in Bremen

Die DLRG zieht zum Ende des Sommers Bilanz. Eigentlich hatte man sich auf eine fordernde Badesaison eingestellt. Die gute Nachricht: Es gab 2021 weniger Badetote.

Bad Nenndorf – Gute Nachrichten von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG): Trotz einer fordernden Badesaison hat es in der Sommersaison 2021 im Land Niedersachsen weniger Badetote gegeben als im Sommer 2020. Das geht aus einer Zwischenbilanz der DLRG hervor, die am Donnerstag, 30. September in Bad Nenndorf (Kreis Schaumburg) vorgestellt wurde. In Bremen hingegen wurden mehr Badeunfälle mit tödlichem Ausgang registriert, beispielsweise am Achterdieksee.

Wasserrettungs- und Nothilfeorganisation:Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG e. V.
Gründung:19. Oktober 1913 in Leipzig
Hauptsitz:Bad Nenndorf (Niedersachsen)
Vorsitz:Achim Haag (Präsident) und Klaus Wilkens (Ehrenpräsident)
Mitglieder:551.664 (Stand: 2020)

So verunglückten laut DLRG zwischen Jahresbeginn und Ende August in Niedersachsen 18 Menschen tödlich beim Baden. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres seien es noch 41 Menschen gewesen. In Bremen stieg die Zahl mit drei Badetoten um ein Opfer im Vergleich zum Vorjahr.

Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft: Gut 25 Prozent weniger Badetote als noch im Jahr 2020

Wie aus dem Bericht der DLRG hervorgeht, gingen die Zahlen auch deutschlandweit um gut 25 Prozent zurück. Bis Ende August kamen aber immer noch mindesten 245 Personen beim Baden ums Leben. Das sind 82 Menschen weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Allerdings fällt bei der Betrachtung der Zahlen auf, dass diese regional sehr unterschiedlich ausfallen. Während im Süden der Republik in Bayern und Baden-Württemberg die Zahl der Badeunfälle zurückging, kamen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen mehr Menschen ums Leben als 2020. Auch in der Altersgruppe der 6- bis 15-Jährigen registrierte die DLRG zuletzt mehr tödliche Badeunfälle*. Ende Juni erst war ein Achtjähriger im Inselsee Scharnebeck ertrunken.

Bis Ende August 2021 wurden deutlich weniger Badetote als im vergangenen Jahr verzeichnet, teilte DLRG-Präsident Achim Haag mit. (kreiszeitung.de-Montage)

Zurückzuführen sei dies auf einen eher sonnenarmen und kühleren August, so DLRG-Präsident Achim Haag bei der Präsentation der Zahlen. So wurden im achten Monat des Jahres bundesweit 40 Todesopfer registriert, im August 2020 waren es 117. „Im Umkehrschluss haben wir in diesem Sommer wieder erlebt, wie die Zahl tödlicher Unfälle während einer Hitzeperiode in die Höhe schnellt. Im sehr warmen Juni mit vielen Sonnentagen ertranken 76 Menschen und somit 30 mehr als im Juni 2020“, so Haag.

Weniger Badetote in Deutschland: Meiste Badeunfälle ereignen sich an ungesicherten Gewässern

Mit dem Sommerwetter steigt das Unfallrisiko laut den Rettern deutlich, denn dann zieht es viele auch an unbewachte Seen und Flüsse. Der DLRG-Statistik zufolge ereigneten sich die meisten Badeunfälle bundesweit an überwiegend ungesicherten Gewässern.

In Niedersachsen gab es bislang dieses Jahr besonders an Seen tödliche Badeunfälle (11). Drei Menschen starben in der Nordsee, zwei in Flüssen und jeweils eine Person kam in einem Teich und in einem Hafenbecken ums Leben. In Bremen kamen die Menschen in Seen und Flüssen zu Tode. * kreiszeitung.de und merkur.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Carmen Jaspersen/dpa & Carsten Koall/dpa

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