Zwei Verletzte am Samstag

Falsche Reparatur könnte Kühlcontainer-Explosion ausgelöst haben

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Dissen - Nach der Explosion bei einer Spedition in Dissen deuten erste Ermittlungen darauf hin, dass unsachgemäße Ausführungen bei Reparaturarbeiten an einem Kühlaggregat zu dem Unfall geführt haben könnten.

Das teilte die Polizei in Osnabrück am Montag mit. Zwei Männer waren am Samstagmorgen verletzt worden, als der Kühlcontainer auf einem Firmengelände in Dissen im Landkreis Osnabrück hochging. Ein 20-Jähriger schwebt seitdem in Lebensgefahr. Auch ein 27-Jähriger war durch die Explosion schwer verletzt worden.

Am Montag suchten Spezial-Ermittler den Tatort in der Dissener Heide auf. Nah bei dem Container einer Tiefkühlspedition waren am Samstag Schweißarbeiten durchgeführt worden. Das Kühlaggregat war mit Propangas betrieben worden und war gerade mit Hilfe von Stickstoff gereinigt worden, als es zur Explosion kam, hieß es von der Polizei. 

Derzeit vernehmen die Beamten weitere Zeugen. Zur Schadenshöhe konnten die Ermittler noch keine Angaben machen. Die Firma ist auf den Transport und die Lagerung von Tiefkühlprodukten und Speiseeis spezialisiert und hat mehrere Standorte in Deutschland.

dpa

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