DGzRS erwartet beim Seenotretter-Tag viele Besucher

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Seenot-Helfer feiern internationalen Tag der Seenotretter

Hannover - Beim zwanzigsten Seenotretter-Tag hoffen die Veranstalter auf viele Besucher. Im vergangenen Jahr seien mehr als 30 000 Interessierte gekommen, sagte Ralf Bauer, Sprecher der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Sie hofften, dass es diesmal ähnlich viele Interessierte sein werden.

An rund 30 Orten an Nord- und Ostseeküste stellen sich die Retter am Sonntag den Fragen von Urlaubern, Küsten- und Inselbewohnern. Sie zeigen den Besuchern zum Beispiel Rettungsübungen. Interessierte können unter anderem in Bremerhaven, Cuxhaven, Wilhelmshaven, Borkum und Hornumersiel zudem Seenotrettungskreuzer und -boote besichtigen. Für neue Förderer soll es Begrüßungsfahrten geben. Aktionen gibt es auch auf Langeoog, Wangerooge, Baltrum und Juist. Neuharlingersiel und Norderney begehen den Tag mit einem Programm schon am Samstag.

"Wir haben den Tag ursprünglich ins Leben gerufen, um mehr Aufmerksamkeit auf unsere Arbeit zu lenken", erklärte Bauer. Für die Seenotretter sei es nach wie vor spannend, sich an den Stationen den Fragen der Menschen zu stellen und Feedback zu bekommen.

Die Seenotretter haben 2017 insgesamt 58 Menschen das Leben gerettet. Diese waren in Nord- oder Ostsee in Not geraten. Insgesamt über 2000 Mal rückten die Einsatzkräfte von einer ihrer 54 Stationen aus. Die Organisation wird ausschließlich durch Spenden finanziert.

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