Deutlich weniger Schüler in Niedersachsen

 Hannover - In Niedersachsen drücken immer weniger Kinder die Schulbank. Im laufenden Schuljahr 2009/10 besuchen noch 940 600 Jungen und Mädchen die allgemeinbildenden Schulen.

Dies seien 14 000 oder 1,5 Prozent weniger als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mit. In Bremen ging die Zahl um 1,1 Prozent auf 69 000 zurück. Bundesweit sank die Schülerzahl um 1,3 Prozent auf 8,9 Millionen.

Am stärksten fiel das Gesamtminus bei den Schülerzahlen in Mecklenburg-Vorpommern (minus 4,2 Prozent), dem Saarland und Sachsen-Anhalt (beide minus 3,7 Prozent) aus. Ursache waren in den ostdeutschen Ländern die starken Geburtenrückgänge nach der Wiedervereinigung 1990. Im Saarland spielte die Umstellung auf die verkürzte Gymnasialzeit eine Rolle.

In Niedersachsen besucht, ähnlich wie im Bundesschnitt, fast jedes dritte Schulkind (303 700 oder 32,3 Prozent) eine Grundschule. Knapp 276 800 (29,4 Prozent) Schüler besuchen ein Gymnasium. Es folgen die Realschüler (190 450 oder 20,2 Prozent). Zur Hauptschule gehen 86 600 oder 9,2 Prozent der Jungen und Mädchen. Knapp 34 800 (4,0 Prozent) lernen an Gesamt- und 36 500 an Förderschulen (3,9 Prozent). Hinzu kommen noch knapp 7000 Waldorfschüler und knapp 3000 Kinder, die einen Schulkindergarten besuchen, sowie knapp 1900 Besucher von Abendgymnasien und Kollegs.

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