Lebensgefährte in U-Haft

Obdachlose in Delmenhorst offenbar aus Eifersucht getötet

Delmenhorst - Die obdachlose Frau, die im November 2017 in Delmenhorst misshandelt und anschließend getötet wurde, ist laut Ermittlungen der Mordkommission „Garage“ wohl von ihrem Lebensgefährten aus Eifersucht getötet worden.

Der dringende Tatverdacht der Delmenhorster Beamten beruhe darauf, dass der Lebensgefährte gegenüber zwei Zeugen Täterwissen offenbart haben soll. Gegenüber einem dieser Zeugen soll er zudem auch die Tatbegehung eingeräumt haben, heißt es in einer gemeinsamen Pressemeldung von Polizei und Staatsanwaltschaft Oldenburg.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht Oldenburg gegen den Tatverdächtigen daher einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes aus niedrigen Beweggründen erlassen. Der Beschuldigte befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

Der Mann hat sich im Rahmen der Haftbefehlsverkündung zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen nicht eingelassen. Weitere Details zu den andauernden Ermittlungen können die Ermittler derzeit nicht bekannt geben, heißt es.Sollte der 29-Jährige wegen Mordes verurteilt werden, drohe ihm eine lebenslange Freiheitsstrafe.

Die Tötung der Frau geschah auf dem Delmenhorster Betriebsgelände der Deutschen Bahn AG in einer Garage. Die 51 Jahre alte Frau war zum Tatzeitpunkt wohnungslos und lebte laut der Pressemeldung zusammen mit ihrem Lebensgefährten in der vorgenannten Garage.

kom

Rubriklistenbild: © dpa

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