Unfall auf A27 bei Cuxhaven

Auto tötet Wolf auf Autobahn 

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Debatte über Wölfe: Umweltschützer mahnen zur Sachlichkeit

Cuxhaven - Ein Wolf ist auf der Autobahn nahe Cuxhaven von einem Auto erfasst und getötet worden.

Die Polizei teilte mit, das Tier sei am Mittwoch auf der A27 zwischen Nordholz und Neuenwalde über die Fahrbahn gelaufen. „Es sieht so aus, als sei der Wolf beim Unfall gestorben und hätte nicht lange gelitten“, sagte der Wolfsberater des Landkreises Cuxhaven, Hermann Kück, der „Nordsee-Zeitung“. 

Bei dem Tier handelt es sich laut Kück um einen ausgewachsenen männlichen Wolf, den er auf mindestens anderthalb Jahre schätzt. Es könne sich auch um einen wandernden Rüden handeln. An dem Auto entstand laut Polizei ein erheblicher Sachschaden. Der Fahrer blieb unverletzt.

Wölfe in Niedersachsen 

Der Wolf ist seit dem Jahr 2008 wieder in Niedersachsen zu finden. Seitdem hat sich das Wildtier in weiten Teilen des Landes, von der Nordsee bis in den Harz, niedergelassen. So schätzt das Wolfsbüro des Landes Niedersachsen den Wolfsbestand Anfang des Jahres auf etwa 150 Tiere. Insbesondere Tierhalter sind von der Ausbreitung des Raubtiers betroffen und treffen mit der Anschaffung von Schutzzäunen oder Herdenschutzhunden Maßnahmen gegen Tierrisse durch Wölfe. 

In unserem Artikel „Wölfe in Niedersachsen“ geben wir einen Überblick über Daten und Fakten zum Wolf. Wir sprechen mit einem Wolfsberater, Vertretern der Landwirtschaft und der Politik und geben Verhaltenstipps, wenn es zu einer Begegnung mit dem scheuen Raubtier kommt. 

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