Transport von Windkraftanlagen gestoppt

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Mitarbeiter der Transportfirma arbeiten am 23.10.2013 vor dem Turmsegment einer Windkraftanlage auf dem Geländer der Firma Cuxhaven Steel Construction GmbH in Cuxhaven (Niedersachsen) am Hänger, der das Segment transportieren soll. Die Polizei hat den geplanten Transport von Cuxhaven in das rund 30 Kilometer entfernte Neuenwalde vorerst gestoppt, weil die Gewichte nicht den Vorgaben entsprachen und Genehmigungen fehlten. Die Windkraftanlagen sollen umgesetzt werden, da die jetzige Fläche für Firmen im Bereich Offshore-Windkraft gebraucht wird.

Cuxhaven - Die Polizei hat einen für Dienstagabend geplanten Transport von vier Windkraftanlagen aus Cuxhaven in das rund 30 Kilometer entfernte Neuenwalde vorerst gestoppt.

„Die Gewichte entsprachen nicht den Vorgaben“, erklärte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Zudem hätten Genehmigungen gefehlt. Drei Lastwagen sollten Rotorblätter, Gondel und Teile der Türme in den zu Langen gehörenden Ort Neuenwalde bringen. Für den späten Mittwochabend ist nun ein neuer Versuch angesetzt.

Die vier Windkraftanlagen stehen seit acht Jahren in dem Cuxhavener Offshore-Windkraft-Testfeld an der Elbe, wie der stellvertretende Leiter der Agentur für Wirtschaftsförderung Cuxhaven, Jürgen von Ahnen sagte. Da dort ähnliche Bedingungen wie in der Nordsee herrschen, wurden sie etwa mit Blick auf Windhäufigkeit und Windgeschwindigkeit getestet. Nun sollen sie umgesetzt werden, da die Fläche für Firmen im Bereich Offshore-Windkraft gebraucht wird. In Neuenwalde sollen die Windkraftanlagen wieder aufgebaut werden. Dort könne dann weiter getestet werden. Von Ahnen zufolge kostet der Umzug das Land Niedersachsen mehr als 20 Millionen Euro. dpa

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