Schiffe auf Nord-Ostsee-Kanal zusammengestoßen

Kiel/Cuxhaven - Auf dem Nord-Ostsee-Kanal sind am frühen Montagmorgen bei Brunsbüttel zwei Schiffe zusammengestoßen.

Wie eine Sprecherin des Havariekommandos in Cuxhaven sagte, waren die 100 Meter lange „Siderfly“ und die 16 Meter längere „Coral Ivory“ gegen 3 Uhr unterhalb der Brunsbütteler Hochbrücke aus bislang ungeklärter Ursache miteinander kollidiert. An Bord der beiden Schiffe waren zum Unfallzeitpunkt 29 Besatzungsmitglieder, verletzt wurde niemand. Zunächst war das Havariekommando von einem Leichtverletzten ausgegangen. Das habe sich aber nicht bestätigt.

Der Nord-Ostsee-Kanal war am Montagmorgen voll gesperrt, zudem wurden Ölsperren angebracht. Die „Siderfly“ liege mit 45 Grad Schlagseite an der Böschung und werde von einem Schlepper gehalten. Das Schiff habe zwei Löcher im Bug. „Wir sind dabei, weitere Stabilisierungsmaßnahmen vorzubereiten“, sagte die Sprecherin. Eventuell würden Pfähle eingesetzt, um die „Siderfly“ zu sichern.

Die „Siderfly“ war auf dem Weg von Brunsbüttel nach Antwerpen, die „Coral Ivory“ nach Finnland. Beide Schiffe hatten Düngemittel geladen. dpa

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