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Niedersachsen verschärft Corona-Regeln – Hier gilt jetzt 3G, 2G und 2G plus

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Von: Alina Schröder

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In Niedersachsen gelten derzeit strenge Corona-Regeln. Unter anderem benötigen Menschen in bestimmten Bereichen einen zusätzlichen Covid-Test.
In Niedersachsen gelten derzeit strenge Corona-Regeln. Unter anderem benötigen Menschen in bestimmten Bereichen einen zusätzlichen Covid-Test. © Philipp Schulze/dpa

In Niedersachsen gelten in bestimmten Bereichen verschärfte Corona-Regeln, unter anderem 2G plus. Die aktuellen Maßnahmen im Überblick.

Göttingen – In ganz Deutschland steigen derzeit die Corona*-Fallzahlen. In Niedersachsen greifen bereits unterschiedliche Regelungen, wie 3G, 2G oder 2G plus.

Die neue Corona-Variante ist weiter auf dem Vormarsch: Omikron hat Niedersachsen mittlerweile fest im Griff und die Delta-Mutante verdrängt*. In vielen Bereichen gelten jetzt verschärfte Maßnahmen, die im Alltag beachtet werden sollten.

Corona-Regeln in Niedersachsen: Wo jetzt 3G, 2G und 2G plus gilt

Folgende Corona-Regelungen gelten laut der aktuellen Verordnung in Niedersachsen:

Niedersachsen: Kontaktbeschränkungen und Corona-Regeln in der Schule

Corona-Geimpfte und genesene Personen dürfen sich in Niedersachsen mit maximal neun weiteren Menschen treffen. Diese Kontaktbeschränkungen gilt auch für Kinder ab 14 Jahren. Wer weder geimpft noch genesen ist, darf neben seinem eigenen Haushalt nur zwei weitere Menschen eines weiteren Haushalts treffen. Kinder werden dabei nicht mitgezählt.

In der Schule gilt die tägliche Testpflicht: Schülerinnen und Schüler müssen demnach am Unterricht teilnehmen, sich jedoch jeden Tag vor Unterrichtsbeginn testen. Das gilt zunächst bis zum 31. Januar. Davon befreit sind Kinder und Jugendliche, die bereits geimpft oder genesen sind. Die Testkits werden von den Schulen gestellt.

Corona-Regeln: Niedersachsen setzt auf FFP2-Pflicht in bestimmten Bereichen

Bei der Maskenpflicht hat sich nicht viel verändert: In Niedersachsen wird überwiegend auf die FFP2-Maske gesetzt. Diese muss im Nahverkehr, beim Einkaufen und nun auch bei Demonstrationen getragen werden. Schülerinnen und Schüler müssen im Unterricht mindestens eine OP-Maske tragen.

Wer shoppen gehen möchte, benötigt auch weiterhin keinen Impfnachweis. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hatte die Corona-Regel 2G für den Einzelhandel in Niedersachsen zuletzt gekippt*. Clubs, Diskotheken und Shisha-Bars haben geschlossen, zudem sind Veranstaltungen mit mehr als 500 Menschen verboten.

Nach positivem Corona-Test: Diese Quarantäne-Regel gilt in Niedersachsen

Was passiert, wenn man einen positiven Corona-Test hat? Nach den jüngsten Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz folgt eine zehntägige Quarantäne, die durch ein negatives Testergebnis vorzeitig beendet werden kann. Die Isolation darf laut Gesundheitsministerium aber grundsätzlich nur dann beendet werden, wenn die Betroffenen mindestens 48 Stunden symptomfrei sind. Kontaktpersonen werden von der Quarantäne ausgenommen, wenn sie jeweils weniger als drei Monate geboostert, doppelt geimpft oder genesen sind.

Die aktuelle Corona-Verordnung für Niedersachsen gilt bis zum 2. Februar. Am 24. Januar findet eine neue Konferenz von Bund und Ländern statt, um das weitere Vorgehen in der Pandemie zu besprechen. (Alina Schröder mit dpa) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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