Forschung läuft

Corona-Schnelltest in der Achselhöhle? So soll neue Methode funktionieren

Die Methode, wie das Coronavirus bei Tests nachgewiesen wird, ist lange bekannt. Und weltweit in täglicher Nutzung. Gibt‘s bald noch eine weitere Alternative?

Hamburg/Hannover/Bangkok – Die Packung aufreißen, das Stäbchen in Rachen oder Nase. Ein bisschen drehen und rum werkeln und dann ab damit in die Flüssigkeit. Und die dann schön auf den Corona-Teststreifen tröpfeln lassen. Ein Szenario, dass sich vermutlich überall auf der Welt Tag für Tag Millionen Male wiederholt. Damit Menschen sicher sein können, sich nicht mit dem Coronavirus* infiziert zu haben.

Doch bald soll das auch anders gehen. Sagen und erhoffen sich Wissenschaftler in Thailand. Sie arbeiten an einer neuen Testmethode, um Covid-19 nachzuweisen. Wie soll das genau funktionieren?

Krankheit:Covid-19
Krankheitserreger:SARS-CoV-2
Ursprung:China
Erster Fall:1. Dezember 2019
Erklärung zur Pandemie:11. März 2020

Corona-Schnelltest in der Achselhöhle: Forscher der Universität Bangkok entwickeln spezielles Gerät

Die Wissenschaftler wollen das Coronavirus im Achselschweiß von Menschen nachweisen. Dazu hat eine Gruppe von Forschern der Chulalongkorn-Universität in Bangkok den Schweiß von Markthändlern in der Hauptstadt Bangkok untersucht, die bei Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit besonders ins Schwitzen kommen, wie ntv.de berichtet. „Durch die Proben haben wir herausgefunden, dass Corona-Infizierte ganz bestimmte Chemikalien ausscheiden“, so Professor Chadin Kulsing von der Chulalongkorn-Universität in Bangkok.

Kann künftig ein Coronatest in der Achselhöhle eine Infektion mit dem Virus nachweisen? (24hamburg.de-Montage)

Ein Umstand, den sich die Wissenschaftler zu Nutze gemacht haben. „Wir haben diese Erkenntnis genutzt, um ein Gerät zu entwickeln, das die speziellen, von Bakterien hervorgerufenen Gerüche im Schweiß von Coronavirus-Patienten nachweist“, erklärt Professor Chadin Kulsing, wie der neuartige Corona-Schnelltest in der Achselhöhle funktioniert.

Die Forscher haben dazu ein Messgerät umfunktioniert, das normalerweise zum Nachweis von Schadstoffen in der Umwelt genutzt wird. Nach Angaben von Chadin soll es zu 95 Prozent exakte Ergebnisse liefern.Die Probanden müssen sich für 15 Minuten einen Baumwolltupfer unter den Arm klemmen. Der Tupfer wird dann in ein Reagenzglas gesteckt und mit UV-Licht desinfiziert. Dann wird eine Probe entnommen und in dem Messgerät untersucht – schon nach 30 Sekunden ist das Ergebnis da.

„Wundermittel“ gegen Coronavirus: Forscher finden heraus, dass Lakritz hilft – das gilt auch für ein Nasenspray und Lutsch-Pastillen

Klingt kurios, ist aber nicht der erste verrückte Versuch in Sachen Bekämpfung und Nachweis des Coronavirus. In einem Laborversuch an der Universität Essen haben Forscher herausgefunden, dass Lakritz im Kampf gegen das Coronavirus hilft*. Zudem rühmen sich in Österreich Wissenschaftler damit, dass ein neues Nasenspray quasi als Wundermittel eine Corona-Infektion verhindern* und damit bald die Maske ersetzen könnte.

Zudem hat das Fraunhofer-Institut im Auftrag eines Lutschbonbon-Herstellers einen Versuch gestartet, ob ein in einer Lutsch-Pastille enthaltenes Heilpflanzen-Extrakt eine Wirksamkeit gegen Sars-Cov-2 habe. Die Forscher konnten dabei feststellen, dass das Extrakt das Virus stoppen konnte und die Lutsch-Pastille gegen Covid-19 hilft. * 24hamburg.de und kreiszeitung.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa & agefotostock/imago

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Impressionen vom Bremer Freimarkt 2021

Impressionen vom Bremer Freimarkt 2021

Dampftag im Kreismuseum

Dampftag im Kreismuseum

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Was Hobbyköche über die Schwarzwurzel wissen sollten

Was Hobbyköche über die Schwarzwurzel wissen sollten

Meistgelesene Artikel

E-Auto brennt ab – Fahrer soll General Motors 12.000 Euro zahlen

E-Auto brennt ab – Fahrer soll General Motors 12.000 Euro zahlen

E-Auto brennt ab – Fahrer soll General Motors 12.000 Euro zahlen
Obszöne Rutsche auf Kinderspielplatz entsetzt: „Da fällt einem nix mehr ein“

Obszöne Rutsche auf Kinderspielplatz entsetzt: „Da fällt einem nix mehr ein“

Obszöne Rutsche auf Kinderspielplatz entsetzt: „Da fällt einem nix mehr ein“
Aktuelle Corona-Regeln für Niedersachsen: 2G, 3G und das mögliche Ende des Ausnahmezustands

Aktuelle Corona-Regeln für Niedersachsen: 2G, 3G und das mögliche Ende des Ausnahmezustands

Aktuelle Corona-Regeln für Niedersachsen: 2G, 3G und das mögliche Ende des Ausnahmezustands
„Traumatisiert“: Veganerin klagt KFC an – weil sie Fleisch gegessen hat

„Traumatisiert“: Veganerin klagt KFC an – weil sie Fleisch gegessen hat

„Traumatisiert“: Veganerin klagt KFC an – weil sie Fleisch gegessen hat

Kommentare