Pandemie

Corona in Niedersachsen: In diesen Krankenhäuser gilt jetzt Besuchsverbot

Zahlreiche Krankenhaus-Patienten in Göttingen dürfen seit Freitag keine Besucher mehr empfangen.
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Zahlreiche Krankenhaus-Patienten in Göttingen dürfen seit Freitag keine Besucher mehr empfangen.

Aufgrund der hohen Corona-Neuinfektionen schränken immer mehr Kliniken den Besuch von Patienten ein oder verbieten ihn ganz. Ein Überblick.

Göttingen – Zahlreiche Krankenhaus-Patienten im Raum Göttingen dürfen seit Freitag (03.12.21) keine Besucher mehr empfangen. Wie die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) am Donnerstag (02.12.21) mitteilte, gilt dann in sieben Einrichtungen des Kliniknetzwerkes Südniedersachsen/Nordhessen bis auf Weiteres ein Besucherstopp.

Grund sind die steigenden Corona*-Zahlen. Ausnahmen gibt es für die Begleitung bei Geburten, für notwendige Begleitpersonen von Kindern unter 18 Jahren sowie für die Sterbebegleitung. Die Notaufnahmen der Krankenhäuser sind weiter geöffnet.

Corona in Niedersachsen: Besuchsverbote in Krankenhäusern – Diese Ausnahmen gibt es

Betroffen sind das UMG, die Krankenhäuser Weende und Neu Bethlehem in Göttingen, das Krankenhaus Duderstadt sowie das Klinikum Hann. Münden. An den Standorten Eschwege und Witzenhausen (Hessen) des Klinikums Werra-Meißner gilt das Besuchsverbot bereits. Im Einbecker Bürgerspital dürfen von Montag (06.12.21) an keine Besucher mehr empfangen werden. 

Die aktuelle Belegung von 9,7 Prozent der im Land vorhandenen Intensivbetten mit Covid-Patienten ist deutlich geringer als etwa in Bayern oder Sachsen. Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) sprach aber am vergangenen Dienstag (30.11.21) in Hannover von einer „weiterhin angespannten Situation“ auch im Nordwesten. Hier sei die Lage noch nicht dramatisch, jedoch durchaus ernst.

Corona in Niedersachsen – Diese Krankenhäuser verhängen Besuchsverbote:

  • UMG Göttingen (Uniklinik)
  • Krankenhaus Weende
  • Neu Bethlehem
  • Krankenhaus Duderstadt
  • Klinikum Hann. Münden
  • Klinikum Eschwege
  • Klinikum Witzenhausen
  • Einbecker Bürgerspital

Corona-Pandemie in Niedersachsen: Krankenhäusern können eingeplante Einnahmen wegbrechen

Die Kliniken in Niedersachsen würden wie bereits im vergangenen Jahr unterstützt, sicherte Behrens diesen zu. Wenn sogenannte elektive Maßnahmen – also medizinisch nicht akut nötige Operationen oder Behandlungen – zunächst vertagt werden müssen, können Krankenhäusern zunächst eingeplante Einnahmen wegbrechen.

„Wir kehren zurück zu einem atmenden System der Reservekapazitäten in den Krankenhäusern“, so Behrens. „Wir müssen davon ausgehen, dass es zu weiteren Aufnahmen (von Covid-Kranken) kommen wird“, erklärte die Gesundheitsministerin weiter. Die Kliniken könnten anschließend entschädigt werden. „Das werden wir auch in diesem Jahr hinbekommen.“

In Niedersachsen gilt nun auch 2G beim Einkaufen. Die Corona-Regel soll die Ausbreitung des Virus verringern. In Göttingen sollen 2G-Bändchen das Shoppen erleichtern*. *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA (luw/dpa)

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