Ende Mai könnte sich etwas tun

Impfen gegen steigende Corona-Zahlen: Hoffen auf Termine für alle

Ostern beeinflusst die aktuellen Corona-Zahlen. Das Land Niedersachsen weist darauf hin, dass sie aktuell wenig verlässlich seien. Hoffnung gibt es beim Impfen.

Hannover – Die Inzidenz-Zahlen in den Kommunen Niedersachsens steigen aktuell nur wenig, verharren oder sinken vereinzelt sogar. Die Aussagekraft dieser Werte ist allerdings begrenzt. Unter anderem das Land Niedersachsen weist auf seiner Corona-Homepage darauf hin, dass über die Feiertage weniger Tests durchgeführt und Infektionen gemeldet wurden.

Der aktuelle Rückgang der Fallzahlen und 7-Tage-Inzidenzen sei demnach darauf zurückzuführen, dass während Ostern weniger Arztbesuche und Tests stattgefunden hätten. Infolge dessen seien weniger Corona-Infektionen und Covid-19-Erkrankungen gemeldet worden. „Eine stabile Interpretation der Fallzahlentwicklung ist erst ab Freitag möglich“, heißt es weiter auf der Homepage des Gesundheitsministeriums.

14 Regionen sollen in Kürze zu Corona-Modellregionen werden

Unterdessen bereitet sich das Land in 14 Regionen darauf vor, in sogenannten Modellprojekten umfassende Öffnungen von Geschäften und Kultureinrichtungen zuzulassen. Unter anderem in den Städten Achim und Nienburg/Weser werden aktuell entsprechende Versuche vorbereitet.

Ab Ende Mai könnte es in Niedersachsen Impftermine für alle geben. (Symbolbild)

Mindestens bis in den Sommer hinein verlaufen solche Modellprojekte ohne eine Breite Impfung der Gesellschaft. Stattdessen sollen Schnelltests und eine bessere Nachverfolgung durch Programme wie der Luca-App einen rasanten Anstieg der Inzidenz-Zahlen verhindern. Hoffnung auf deutlich mehr Impfungen gibt es derweil für den Sommerbeginn.

Corona-Impftermine soll es ab Ende Mai für alle geben

Voraussichtlich Ende Mai werde der Impffortschritt in Niedersachsen so weit sein, dass die aktuell festgelegte Reihenfolge nicht mehr benötigt werde, sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) am Dienstag. „Dann können wir uns im Grunde zu Beginn des Sommers verabschieden vom Thema Priorisierung“, sagte sie laut der Deutschen Presse-Agentur.

Hausärzte und Betriebsärzte sollen dann eine wichtige Rolle bei der Impfung möglichst breiter Bevölkerungsgruppen spielen. Aktuell gebe es dafür noch zu wenig Impfstoffe. In den Arztpraxen sollen frühstens in einigen Wochen nennenswert mehr Impfdosen zur Verfügung stehen als bislang. (Mit Material der dpa)

Rubriklistenbild: © María José López/dpa

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