Corona-Überblick

Inzidenz in Niedersachsen: Diese Stadt ist weiterhin ganz vorne

In Niedersachsen zeigt sich der Inzidenzwert von 17,2 unverändert zum Vortag. In Salzgitter äußert sich der Bürgermeister zu möglichen Corona-Maßnahmen.

Hannover – Ein bisschen Ruhe kehrt bei der Corona-Inzidenz ein ... – zumindest für einen Tag. Im Vergleich zum Vortag hat sich Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen gleichbleibend bei 17,2 eingepegelt. Nach den Daten des Robert Koch-Instituts vom Dienstag gab es 121 neue bestätigte Corona-Infektionen.

Nach Daten des Divi-Intensivregisters vom Dienstag wurden in Niedersachsen 23 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt und 8 von ihnen invasiv beatmet. Die Zahl der freien Intensivbetten lag bei 366, davon haben 134 eine spezielle Ausstattung zur Behandlung von Corona-Patienten. Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

Bremen: Inzidenz steigt weiter an in der Hansestadt

Der Inzidenzwert zeigt die Anzahl der Menschen pro 100 000 Einwohner, die sich innerhalb einer Woche neu mit dem Coronavirus angesteckt haben. Todesfälle wurden hingegen nicht registriert. Ein wenig positive Entwicklung gibt es aus Bremen zu vermelden. In der Hansestadt stieg die Inzidenz von 24,8 auf 25,5.

Dabei kam es zu 16 Neuinfektionen im Zusammenhang mit Sars-Cov-2 im Bundesland des deutschen Impfmeisters. Weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Covid-19 wurden ebenfalls nicht registriert.

Inzidenz in Niedersachsen: Salzgitter bleibt im bundesweiten Vergleich weiter ganz vorne

Die kreisfreie Stadt Salzgitter in Niedersachsen hat weiterhin eine Inzidenz von über 60. Trotz einer fallenden Inzidenz muss sich Salzgitter aber weiterhin den Titel der Stadt mit der höchsten Corona-Inzidenz gefallen lassen. Mit 60,4 lag der Wert am Dienstag zwar deutlich tiefer als in den Tagen zuvor.

Im bundesweiten Vergleich immer noch ganz vorne. Oberbürgermeister bezieht heute Stellung.

Im Vergleich zum Sonntag und Montag (je bei 68) ist ein vorsichtig positiver Trend abzusehen. Dennoch liegt die Inzidenz bereits den dritten Tag über der Marke von 50, was für Salzgitter einschneidende Konsequenzen in Form einer Verschärfung der Corona-Regeln nach sich ziehen könnte. Hier sind in erster Linie die Kontaktbeschränkungen zu nennen.

Inzidenz über 60: Oberbürgermeister will im Laufe des Dienstags

Die Stadt um Oberbürgermeister Frank Klingebiel von der CDU wolle am Dienstag über Konsequenzen informieren und was sich wie ändert. Denn seit der aktualisierten Corona-Verordnung haben die Kommunen die Möglichkeit vom Land Niedersachsen erhalten, die Corona-Regeln und Covid-19-Maßnahmen dann individuell anzupassen, solange das Infektionsgeschehen einzugrenzen ist.

Dieser Umstand könnte sich In Salzgitter bewahrheiten. Denn, laut Aussagen der Stadt, legt zumindest die Vermutung nahe, dass es sich um ein punktuelles Infektionsaufkommen mit einem möglichen Infektionsherd handelt. So sind im Salzgitter Stadtteil Lebenstedt die meisten Neuinfektionen in Zusammenhang mit Sars-CoV-2 aufgekommen.

Im Landkreis Lüneburg und Wolfsburg entspannt sich die Lage vorerst

Positive Nachrichten gibt es aus zwei anderen Regionen zu vermelden: In Wolfsburg und Lüneburg scheinen sich die Zahlen etwas zu erholen. Zwar folgen Wolfsburg und der Landkreis Lüneburg immer noch nach Salzgitter auf den Plätzen zwei und drei in Niedersachsen, aber mit 42,6 und 37,5 lässt sich ein positiver Trend erkennen.

In den Landkreisen Holzminden und Friesland bleibt die Inzidenz 1,4 und 2,0 weiter unbedenklich.

Behrens unterstützt Ausweitung der Impfangebote ab 12 Jahren

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) hat den Bund-Länder-Beschluss zu breiteren Impfangeboten für Kinder und Jugendliche verteidigt. Behrens sagte im Programm NDR Info am Dienstag, dass die Impfstoffe für ab 12-Jährige zugelassen seien und in „allen Ländern ohne Einschränkungen“ verimpft würden.

„In Deutschland haben wir mit der Stiko eine sehr intensive Debatte dazu. Die nehmen wir ernst. Und deswegen ist das auch kein Affront gegen die Stiko, sondern es ist etwas, das wir den Eltern anbieten möchten, die ihre Kinder und Jugendlichen impfen lassen
möchten“, sagte die Gesundheitsministerin.

Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten Impfungen für 12- bis 17-Jährige beschlossen

Die Gesundheitsminister von Bund und Länder hatten am Montagabend einstimmig beschlossen in allen Ländern Impfungen für 12- bis 17-Jährige auch in regionalen Impfzentren anzubieten. Die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und von Moderna sind für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen.

Stiko hält weiterhin an Empfehlung für Kinder fest

In Deutschland empfiehlt die unabhängige Ständige Impfkommission (Stiko) Impfungen von Kindern bisher aber nicht allgemein, sondern nur bei höherem Risiko für schwerere Corona-Verläufe etwa wegen Erkrankungen wie Diabetes.

In der Dienstagsausgabe der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ wies Behrens darauf hin, dass in Niedersachsen Impfungen für Kinder und Jugendliche mit dem Einverständnis der Eltern und einer ärztlichen Beratung bereits seit fast einem Monat möglich seien. „Wir haben in Niedersachsen bereits 27 Prozent aller 12- bis 17-Jährigen zum ersten Mal geimpft, die werden etwa in drei Wochen ihre zweite Spritze bekommen können“, sagte die Ministerin. In Niedersachsen waren demnach bereits 35 der 50 Impfzentren beteiligt. (dpa) kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Swen Pförtner

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