Niedersachsen und Bremen

Corona-Impfzentren schließen: Wo kann ich mich nun impfen lassen?

Im Vordergrund sind die Wappen von Niedersachsen und Bremen zu sehen. Im Hintergrund ist zu sehen, wie eine Ärztin eine Corona-Impfung in ihrer Praxis vornimmt.
+
Auch wenn bundesweit viele Impfzentren schließen, gibt es weiterhin Spritzen gegen das Coronavirus. Menschen in Bremen und Niedersachsen können beispielsweise auf ihren Hausarzt zurückgreifen. (kreiszeitung.de-Montage)

Zum 30. September schließen vielerorts die stationären Impfzentren. Wo gibt es nun noch Spritzen gegen das Coronavirus? Der Überblick für Bremen und Niedersachsen.

Bremen/Hannover – Auch, wenn nach Virologe Christian Drosten hinsichtlich der bundesweiten Impfquote noch viel Luft nach oben ist: de facto haben sich rund zwei Drittel der Deutschen und damit die Mehrheit impfen lassen. Damit dies weiter voranschreitet, bedarf es Alternativen zu den Impfzentren, die vielerorts zum 30. September schließen. Welche das in Bremen und Niedersachsen sind, listet kreiszeitung.de auf.

Sozialverband:Sozialverband VdK Deutschland
Mitglieder:2 Mio.
Vorsitz:Verena Bentele (Präsidentin)
Präsidentin:Ulrike Mascher
Gründung:1950
Rechtsform:gemeinnütziger eingetragener Verein

Bundesweit schließen viele Corona-Impfzentren – doch Hausärzte stehen mit Spritzen bereit

Vorneweg: Wer vorhat, sich trotz der Schließung vieler Impfzentren impfen zu lassen, sollte weiterhin die Möglichkeit dazu haben. Denn die Hausärzte sehen sich in dieser Hinsicht gut vorbereitet. „Für die ausstehenden Impfungen, zu denen wir dringend weitere Menschen ermuntern müssen, ebenso wie für die nun fälligen Auffrischungsimpfungen sehen wir uns in den Hausarztpraxen allerdings gut gerüstet“, heißt es von Ulrich Weigeldt gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Der Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes weist auch darauf hin, dass die bundesweiten Impfzentren in der Anfangsphase trotz hoher Kosten Sinn gemacht hätten. Nun aber liegt das Hauptaugenmerk auf den Hausärzten, die weitere Corona-Impfungen sicherstellen wollen.

Dass dies möglich ist, befindet auch Kassenärzte-Chef Andreas Gassen. „Die Praxen sind gut vorbereitet, auch vor dem Hintergrund, dass der Beratungsaufwand größer geworden ist“, wird Gassen vom „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ zitiert. Zum Hintergrund: Am Donnerstag, den 30. September 2021, schließen in vielen Bundesländern die Impfzentren, darunter auch in Niedersachsen.

Corona-Impfungen: Weniger Angebote durch Schließung der Impfzentren? Niedersachsen setzt alternativ auf mobile Impfteams

Dies ruft den Sozialverband VdK auf den Plan, der mehr Impfangebote für sozial Benachteiligte fordert. Laut dessen Präsidentin Verena Bentele seien „verstärkt mobile Impfangebote gerade auch für sozial Benachteiligte und Obdachlose überall dort, wo sie sich im Alltag aufhalten: in der Fußgängerzone, auf dem Supermarktparkplatz, am Sportplatz, vor dem Jobcenter“, nötig.

„Keine Impfzentren mehr bedeutet weniger Impfangebote. Umso wichtiger sind daher Alternativen: Kommen die Menschen nicht zur Impfung, muss die Impfung eben zu den Menschen kommen“, führt Bentele aus. Damit spielt die VdK-Präsidentin bereits auf eine Impf-Möglichkeit abseits der Hausärzte an: mobile Impfteams in Niedersachsen, die bereits Anfang Oktober ausschwärmen sollen.

Bremer Corona-Impfzentrum noch bis Ende Oktober geöffnet – Hansestadt setzt auf diverse Impf-Angebote

Und wie laufen die Corona-Impfungen in Bremen ab? Noch bis Freitag, 22. Oktober 2021, werden in der Hansestadt Erst- und Zweitimpfungen im Impfzentrum in der Messehalle 7 durchgeführt. Zweitimpfungen, die erst nach diesem Datum vorgenommen werden können, werden über ein dezentrales Angebot erfolgen. Darauf verweist die Stadt Bremen auf ihrer Homepage.

Klassisch kann weiterhin auch in der Hansestadt der Hausarzt zwecks Corona-Impfung kontaktiert werden. Noch während der Hochphase des Impfzentrums in der Messehalle 7 griff der Bremer Senat aber auch immer wieder auf diverse Aktionen und Angebote zurück, die niedrigschwellige Impf-Angebote formulierten.

Es wurde auf mobile Teams in sozialen Brennpunkten der Hansestadt, temporär bestehende Impfzentren oder Belohnungen für Corona-Impfungen zurückgegriffen. Verschiedene Maßnahmen, die Bremen zum bundesweiten „Impf-Spitzenreiter“ avancieren ließen. Eine Impfquote von stolzen 78,6 Prozent steht hier zu Buche. Diese liegt mehr als zehn Prozentpunkte über dem Durchschnitt in Deutschland (Stand der Daten: 29. September 2021). * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Karpfen werden umgesiedelt

Karpfen werden umgesiedelt

Impressionen vom Bremer Freimarkt 2021

Impressionen vom Bremer Freimarkt 2021

Dampftag im Kreismuseum

Dampftag im Kreismuseum

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Meistgelesene Artikel

E-Auto brennt ab – Fahrer soll General Motors 12.000 Euro zahlen

E-Auto brennt ab – Fahrer soll General Motors 12.000 Euro zahlen

E-Auto brennt ab – Fahrer soll General Motors 12.000 Euro zahlen
Erneute A1-Sperrung nach Unfall bei Bramsche – in beide Richtungen

Erneute A1-Sperrung nach Unfall bei Bramsche – in beide Richtungen

Erneute A1-Sperrung nach Unfall bei Bramsche – in beide Richtungen
AdBlue-Produktion gedrosselt: Wird’s für Dieselfahrer nun unbezahlbar?

AdBlue-Produktion gedrosselt: Wird’s für Dieselfahrer nun unbezahlbar?

AdBlue-Produktion gedrosselt: Wird’s für Dieselfahrer nun unbezahlbar?
Auf der A39: Hamburgerin übersieht Auto beim Überholen – fünf Verletzte

Auf der A39: Hamburgerin übersieht Auto beim Überholen – fünf Verletzte

Auf der A39: Hamburgerin übersieht Auto beim Überholen – fünf Verletzte

Kommentare