Checkliste für den Umzug: Papierkram richtig erledigen

Behördengänge, Kündigungen sowie Ab- und Ummeldungen gehören zum Wohnungswechsel dazu. Erstellen Sie rechtzeitig eine Checkliste für den Umzug, um nichts zu vergessen.
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Gute Laune statt Stress: Mit einer vollständigen Checkliste für den Umzug stehen die Chancen gut, dass der Wohnungswechsel ein Kinderspiel wird.

Ein Umzug will gut geplant sein. Mit Kisten packen und Renovierungsarbeiten ist es meistens jedoch nicht getan. Auf die Checkliste für den Umzug gehören auch Formalien und Anträge. Wie Sie den Wohnungswechsel von zu Hause aus vorbereiten, erfahren Sie hier.

Papierkram ist bei den meisten unbeliebt. Bei einem Umzug in eine neue Wohnung kommen Sie allerdings nicht umhin, sich auch an den Schreibtisch zu setzen. Sollten Sie zum Beispiel versäumen, einen Nachsendeantrag zu stellen, erreichen Rechnungen und wichtige Dokumente Sie nicht. Zu den Konsequenzen könnten Mahngebühren, Bußgelder und Unannehmlichkeiten gehören. Damit Sie nicht unnötig in Stress geraten, arbeiten Sie diese Checkliste für den Umzug am besten schon in den Wochen zuvor ab:

Alte Wohnung kündigen: Sobald Sie eine neue Wohnung gefunden haben und der Mietvertrag unter Dach und Fach ist, kündigen Sie Ihr altes Mietverhältnis. Bedenken Sie, dass Sie in der Regel eine Kündigungsfrist von drei Monaten einhalten müssen.

Protokoll der Zählerstände: Bevor Sie umziehen, ist es wichtig, die Energieversorger über Ihren Umzug zu informieren und die aktuellen Zählerstände von Strom, Wasser und Gas zu übermitteln. Dies können Sie in den meisten Fällen bequem online erledigen.

Wohnsitz an- oder ummelden: In Deutschland ist jeder Bürger dazu verpflichtet, dem Einwohnermeldeamt innerhalb von sieben Tagen mitzuteilen, wo sich der neue Wohnsitz befindet. Lassen Sie mehr Zeit verstreichen, müssen Sie mit einem Bußgeld rechnen. Die Unterlagen zur Ummeldung können Sie im Internet downloaden. Aus datenschutzrechtlichen Gründen mussten Sie oder ein Bevollmächtigter bisher persönlich im Amt erscheinen. In manchen Städten nimmt das Einwohnermeldeamt die entsprechenden Unterlagen jedoch auch per Post oder online an. Denken Sie daran, auch Ihr Auto umzumelden.

Nachsendeauftrag stellen: Damit Sie auch zukünftig Ihre Post erhalten, ist es notwendig einen Nachsendeauftrag für Ihre Post zu stellen. Die Dauer des Auftrags beträgt je nach Wunsch sechs oder zwölf Monate.

Neue Adresse mitteilen: Wichtige Dokumente wie Rechnungen oder Versicherungsscheine sollten Sie auch nach Ihrem Umzug erreichen. Anstatt in mühevoller Arbeit Banken, Versicherungen oder Ärzte über Ihre neue Adresse zu informieren, beantragen Sie bei der Post online eine kostenlose Umzugsmitteilung. Das ist bequem und umweltfreundlich. Ämter wie das Finanz- oder BAföG-Amt sollten Sie persönlich kontaktieren.

Alte Verträge und Mitgliedschaften kündigen bzw. ummelden: Viele Leistungen, die Sie an Ihrem bisherigen Wohnsitz in Anspruch genommen haben, kommen für Sie mit dem Umzug in eine neue Wohnung nicht mehr in Frage. Dies müssen Sie den entsprechenden Dienstleistern und Vereinen mitteilen. Informieren Sie sich deshalb rechtzeitig über einzuhaltende Fristen und versenden Sie rechtzeitig Ihre Kündigungen. Folgende Leistungen sollten Sie zum Beispiel kündigen:

  • Telefon-/DSL-Anschluss
  • Zeitungsabonnement
  • Vereine
  • Daueraufträge bei der Bank
  • Energieversorger
  • Fahrkarten-/Bahncard-Abonnement
  • GEZ

Benötigen Sie ähnliche Verträge in der neuen Stadt, ist es ratsam, sich im Vorfeld über Preise und Leistungen schlau zu machen. Energieversorger und Telefonanbieter brauchen in der Regel mehrere Wochen Vorlauf, um Ihre neue Wohnung anzuschließen.

Halteverbot beantragen: Wenn Sie am Tag des Umzugs keine Zeit damit verschwenden wollen, einen Parkplatz zu suchen, sollten Sie sich rechtzeitig einen sichern. Bei der zuständigen Gemeinde holen Sie sich am besten eine Genehmigung für die Einrichtung einer Halteverbotszone ein. Sollte Ihnen dies zu viel Aufwand sein, beauftragen Sie zum Beispiel ein Umzugsunternehmen damit.

Neue Kontodaten mitteilen: Falls Sie mit Ihrem Umzug auch die Bank wechseln, sollten Sie Daueraufträge und Lastschriftverfahren dementsprechend anpassen. Viele Banken bieten einen Umzugsservice für Ihr Konto an, der diese Änderungen automatisch vornimmt.

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