Ausstellung in Hannover

"Charlie Hebdo"-Zeichnerin: Satire kennt keine Grenzen

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Die Zeichnerin Coco der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ steht im Wilhelm Busch - Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst in Hannover.

Hannover - "Charlie Hebdo"-Journalistin Marika Bret akzeptiert keine Grenzen für die Freiheit von Satire. "Die Satire greift Ideen und Dogmen an, nicht direkt eine Person", sagte die Sprecherin der französischen Zeitschrift in Hannover.

Dort zeigt das Wilhelm Busch-Museum für Karikatur und Zeichenkunst noch bis zum 6. November eine Sonderausstellung zu französischen Karikaturen.

Nach dem Terroranschlag erschien im Januar 2015 das Magazin mit diesem Titelbild.

Die Journalistin sagte am Dienstagabend, auch nach den Anschlägen auf das Satiremagazin im vergangenen Jahr in Paris setze sie ihre Arbeit wie bisher fort, allerdings umgeben von Sicherheitskräften. Die Solidarität mit "Charlie Hebdo" sei besonders in Deutschland sehr groß gewesen. "Charlie Hebdo"-Zeichnerin Coco betonte: "Satire ist eine Form der Kritik, die humorvoll, ironisch und auch drastisch sein kann, wenn man mit etwas nicht einverstanden ist und sich ausdrücken will. Ich kann nicht sehen, dass das eine Beleidigung ist."

"Charlie Hebdo" war im Januar 2015 eines der Ziele von islamistischen Gewalttätern. Bei der Anschlagsserie auf das Satiremagazin und einen jüdischen Supermarkt starben in Paris insgesamt 17 Menschen.

dpa

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