CDU-Abgeordneter: Pferdefleisch an Bedürftige abgeben

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Falsch deklarierte Lebensmittel mit Pferdefleisch sollten nicht vernichtet, sondern an Bedürftige abgegeben werden.

Göttingen - Falsch deklarierte Lebensmittel mit Pferdefleisch sollten nicht vernichtet, sondern an Bedürftige abgegeben werden. Das hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Hartwig Fischer aus Göttingen gefordert.

Bundesweit seien allein rund 1,5 Millionen Menschen auf Lebensmittelspenden der Tafeln angewiesen. Angesichts der vielen Bedürftigen in Deutschland dürften nicht in großem Umfang hochwertige Lebensmittel vernichtet werden, erklärt der frühere niedersächsische CDU-Generalsekretär. Er forderte die Lebensmittelbranche auf, die wegen Falschdeklarierung eingezogenen Lebensmittel „nicht aus vorauseilendem Gehorsam und Panikmache zu vernichten“.

Es handele sich bei den in Deutschland gefundenen Artikeln mit Pferdefleisch um hochwertige und nicht gesundheitsgefährdende Lebensmittel. „Diese sind umfassend weiter für den Verzehr geeignet.“ Sie sollten nach einer Neudeklarierung Hilfsorganisationen und Bedürftigen zur Verfügung gestellt werden.

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