Hohe Schadenersatzforderungen möglich

„Ermittlungsgruppe Graffiti“ hat Sprayer-Crew im Visier

Hannover - Polizei und Staatsanwaltschaft Hannover ermitteln gegen eine Sprayer-Crew. Wie die Polizei mitteilte, müssen die Beschuldigten Schadenersatzforderungen in sechsstelliger Höhe befürchten.

Die sechs jungen Männer stehen im Verdacht, unter anderem Züge, Brücken und öffentliche Gebäude besprüht zu haben. Am Dienstag hatten Beamte umfangreiches Beweismaterial gefunden, als sie die Wohnungen der Verdächtigen in Hannover, Lehrte, Berlin und Leipzig durchsuchten.

Nun will die „Ermittlungsgruppe Graffiti“ den Sprayer gemeinschaftliche Sachbeschädigung nachweisen. Die Polizei schätzt den Sachschaden durch die Graffitis allein im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover auf 109.000 Euro. Der tatsächliche Schaden liege aber wohl deutlich höher, weil die Sprayer mutmaßlich viele Züge der Deutschen Bahn besprüht haben.

Im vergangenen Jahr waren bei Bauarbeiten in einem Haus in Hannover Speicherkarten und USB-Sticks gefunden worden, die wohl den Sprayern gehörten. Die Gruppe teilt Videos und Bilder ihrer Aktionen in den sozialen Netzwerken.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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