Bundesstiftung investiert wieder Millionen in Umweltprojekte

Osnabrück - Die größte Umweltstiftung Europas, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), hat vor einem steigenden Risiko von unumkehrbaren Umweltbelastungen gewarnt.

Ein gutes Leben in Wohlstand sei mit umweltbewusstem Verhalten möglich, wenn ein Umdenken stattfinde, sagte DBU-Präsident Heinrich Bottermann am Freitag in Osnabrück. Der Umgang mit natürlichen Lebensgrundlagen und klimaschonenden Alternativen zu Öl und Kohle sei entscheidend, um die Belastungsgrenzen des Planeten nicht über zu strapazieren.

Die Stiftung habe im Vorjahr knapp 50 Millionen Euro für 247 Projekte bewilligt, sagte Bottermann bei der Vorstellung des Jahresberichts 2015. Ein Förderprojekt befasst sich mit Herausforderungen durch den Klimawandel. So sollen bei Starkregen und Hochwasser abfließende Wassermassen gezielt in ausgewählte Flächen geleitet werden, um Schäden einzudämmen. Gefördert wurden zudem Sortieranlagen, die eine entscheidende Rolle beim Recycling von Kunststoffen oder bei der Wiederverwertung von Metallen spielen sollen.

Unterstützung bekam außerdem die Universität Rostock bei der Entwicklung eines Gasmotors für Traktoren. Der Antrieb hat nach DBU-Angaben die gleiche Leistung wie der ursprüngliche Diesel-Motor, stößt aber deutlich weniger Schadstoffe aus.

dpa

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