Kurze Rückkehr in die Staatskanzlei

Bundespräsident Steinmeier zu Antrittsbesuch erwartet

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Frank-Walter Steinmeier

Hannover - Wenn Frank-Walter Steinmeier am Mittwoch seinen zweitägigen Antrittsbesuch als Bundespräsident in Niedersachsen beginnt, dürfte auch etwas Nostalgie mitschwingen. Denn in diesem Bundesland begann einst für den jungen Juristen seine politische Karriere.

Im Juli 1991 entschied sich Steinmeier gegen die geplante akademische Laufbahn und nahm den Job des Medienreferenten beim damaligen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder (SPD) an. Einem bescheidenen Anfang in der Dachkammer der Staatskanzlei folgte bald ein rasanter Aufstieg: Schröder beförderte Steinmeier erst zum Büroleiter, dann zum Chef der Staatskanzlei, schließlich nahm er ihn nach dem SPD-Sieg bei der Bundestagswahl 1998 mit nach Berlin. 

Teilnahme an Schülerplanspiel

Die Staatskanzlei in Hannover ist nun auch bei Steinmeiers Antrittsbesuch als Staatsoberhaupt die erste Station. Dort trifft er mit Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) zusammen. Anschließend wird Steinmeier mit Landtagspräsident Bernd Busemann (CDU) sprechen und sich in das Gästebuch des Landtags eintragen. Nach einer Begegnung mit Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok im Rathaus steht am Nachmittag ein Besuch in den Hannoverschen Werkstätten in Laatzen auf dem Programm. Abends ist Steinmeier an der Universität Göttingen Gast bei einer Podiumsdiskussion. 

Den zweiten Tag seiner Niedersachsen-Visite wird der 61-jährige Bundespräsident im Nordwesten des Landes verbringen. In Varel besucht er die Airbus-Tochter Premium Aerotec, einen Luftfahrtzulieferer. In Wiesmoor wird er an dem Schülerplanspiel „Pimp your town“ teilnehmen. Anschließend wird sich Steinmeier mit Vertretern des Höheren Kommunalverbandes Ostfriesische Landschaft in Aurich treffen, bevor er sich in Norden eine Lernwerkstatt für Flüchtlinge ansieht. Ein Besuch im dortigen Teemuseum rundet die Niedersachsen-Tour des Staatsoberhauptes ab.

dpa

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