Gefahrentraining

Bundespolizei bekommt einen Übungs-Bahnhof in Uelzen

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Eine gefährliche Person am Bahnsteig oder im Zug zu überwältigen ist Teil der Übungen, die künftig in Uelzen auf dem Programm stehen. 

Hannover - Für Einsätze auf Bahnhöfen und in Zügen können Bundespolizisten ab sofort in Uelzen unter realitätsnahen Bedingungen trainieren.

Die Bahn übergab am Freitag der Bundespolizei einen nachgebauten Bahnhof mit Gleisanlage und restauriertem Doppelstock-Waggon, teilte ein Sprecher mit. Für die neue Trainingsanlage wurden auf dem Gelände der Bundespolizei 30 Meter Gleis verlegt sowie 25 Tonnen Kies und 60 Tonnen Schotter für das Gleisbett aufgeschüttet. 

Der rot lackierte Doppelstock-Wagen entspricht den Modellen, die im Nahverkehr in Niedersachsen unterwegs sind. Sogar einen Fahrkartenautomaten gibt es auf dem Mini-Bahnhof. „Das ist ganz realitätsnah, genau wie draußen“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Auch angesichts der wachsenden Gewalt in Zügen habe man festgestellt, dass eine solche Trainingsanlage fehle. 

In mehreren Ausbildungsstandorten der Bundespolizei gibt es bislang vor allem nachgebaute Eisenbahn-Abteile, in denen die Beamten das Vorgehen in gefährlichen Situationen üben können. 

In der neuen Anlage sollen die Beamten nun trainieren, wie sie bei einer terroristischen Bedrohung in einen Waggon eindringen können, wie sie mit randalierenden Fußballrowdys umgehen und wie gefährliche Personen aus einem Wagen herausgebracht werden können. Geplant sind dabei auch gemeinsame Übungen mit dem Sicherheitsdienst der Bahn. - dpa

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