„Energiepolitisch der falsche Weg“

BUND fordert Stopp von SuedLink-Stromtrasse

Hannover - Vor der zweiten Konferenz zur umstrittenen Stromtrasse Suedlink fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Niedersachsen einen sofortigen Planungs- und Baustopp.

„Suedlink ist energiepolitisch der falsche Weg, denn er verhindert eine dezentrale Energiewende“, sagte der Landesvorsitzende Heiner Baumgarten am Montag. In Hannover soll am Dienstag der mögliche Trassenverlauf von Scheeßel nach Bad Gandersheim diskutiert werden.

Bei der ersten Suedlink-Konferenz hatte es in der vergangenen Woche in Osterode ebenfalls eine Reihe kritischer Hinweise gegeben. Bauern verlangten, dass der Boden nach Verlegung der Erdkabel weiter landwirtschaftlich genutzt werden kann.

Die etwa 700 Kilometer lange Gleichstromtrasse soll als „Hauptschlagader“ der Energiewende Windstrom von der Küste zu den Industriezentren in Süddeutschland transportieren. Für den Verlauf durch Niedersachsen haben die Netzbetreiber Tennet und TransnetBW verschiedene mögliche Routen erarbeitet. Die dritte Antragskonferenz in Niedersachsen ist am 20. Juni in Verden geplant.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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