Aufregung um vergiftete Brötchen im Kreis Vechta

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Aufregung um Backwaren mit Rattengift: 25 Mitarbeiter der Kunststofffirma haben vergiftete Brötchen gegessen, die ein Unbekannter in einem Karton vor der Firma abgelegt hat.

Steinfeld - Brötchen, die am Dienstag von Unbekannten als Geschenk vor einer Kunststofffirma in Steinfeld im Kreis Vechta abgelegt worden waren, enthielten Ratten- und Mäusegift, wie Frank Soika, Pressesprecher der Polizei Vechta bestätigte.

25 Mitarbeiter hatten von den Brötchen gegessen, bevor Angestellte am Nachmittag sie eine seltsame Substanz an den Brötchen bemerkten. Die Rettungskräfte wurden alarmiert, 20 Beschäftigte kamen vorsorglich in Krankenhäuser in Damme, Lohne, Diepholz und Vechta zur Beobachtung. Alle kamen am Dienstagnachmittag vorsorglich in Krankenhäuser, derzeit schwebe aber niemand in Lebensgefahr, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Proben der von der Polizei sichergestellten noch nicht verzehrten Brötchen wurden per Hubschrauber zur Analyse in die Charité nach Berlin geflogen, dort wurden die giftigen Spuren festgestellt. Es ist noch unklar, wie hoch der Vergiftungsgrad des verwendeten Stoffes war. Die Opfer sollten weiter auf den Intensivstationen beobachtet werden, erklärte die Polizei. Außerdem wird weiter nach Menschen gesucht, die außerdem noch von den Brötchen gegessen haben.

Geschenk mit Heimtücke: Brötchen mit Rattengift

Brötchen mit Rattengift gegessen - Angestellte in Klinik

Rattengift Brötchen
Aufregung um Backwaren mit Rattengift: Mitarbeiter haben vergiftete Brötchen gegessen, die ein Unbekannter als Geschenk getarnt in einem Karton vor der Kunststofffirma abgelegt hat. © Linda Braunschweig / Oldenburgische Volkszeitung / dpa
Rattengift Brötchen
Aufregung um Backwaren mit Rattengift: Mitarbeiter haben vergiftete Brötchen gegessen, die ein Unbekannter als Geschenk getarnt in einem Karton vor der Kunststofffirma abgelegt hat. © Linda Braunschweig / Oldenburgische Volkszeitung / dpa
Rattengift Brötchen
Aufregung um Backwaren mit Rattengift: Mitarbeiter haben vergiftete Brötchen gegessen, die ein Unbekannter als Geschenk getarnt in einem Karton vor der Kunststofffirma abgelegt hat. © Linda Braunschweig / Oldenburgische Volkszeitung / dpa

An dem Einsatz waren etwa 150 Einsatzkräfte des Malteser Hilfsdienstes, der örtlichen Feuerwehren und der Polizei beteiligt. Die Hintergründe zur Tat sind noch völlig unklar.

Nach dem Attentat hat das Unternehmen am 24. April eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt.

dpa/ nwm-tv

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