Braunschweig

Nach Tod des Küsterin-Mörders: Woher stammten die giftigen Mittel?

Braunschweig - Nach dem Tod des Mörders einer Küsterin aus Braunlage ist weiterhin unklar, wie der Mann an die giftigen Stoffe kam, die zu seinem Tod führten.

Der 56-Jährige war am vergangenen Samstag gestorben, nachdem er im Gefängnis in Wolfenbüttel giftige Mittel zu sich genommen hatte.Entsprechende Ermittlungen seien eingeleitet worden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Braunschweig am Dienstag. Die Stoffe hatten die Speiseröhre und den Magen des Mannes verätzt. Außerdem hatte er eine Lungenentzündung bekommen.

Durch welche Mittel die Verletzungen entstanden - ob zum Beispiel durch Putzmittel - soll eine Obduktion zeigen. Da der Mann unter Aufsicht der Justizvollzugsanstalt in Wolfenbüttel stand, könne auch gegen die JVA ermittelt werden. Das sei aber abhängig vom Ergebnis der Untersuchung, sagte die Sprecherin.

Der 56-Jährige war 2013 vom Landgericht Braunschweig zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil er seine Ehefrau - und Mutter seiner zehn Kinder - 2012 nach einem Gottesdienst erschossen hatte. Die 48-jährige Küsterin wollte sich scheiden lassen. In dem erneuten Prozess gegen den Mann wollte das Gericht darüber verhandeln, ob bei dem Fall eine besondere Schwere der Schuld vorliegt. Wäre sie festgestellt worden, wäre eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren nahezu unmöglich gewesen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa-avis

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