Indizien führen zu Täter (24)

Mann nach Tod eines Flüchtlings zu acht Jahren Haft verurteilt

Braunschweig - Im Prozess um den Tod eines Mannes in einer Flüchtlingsunterkunft in Wolfsburg ist ein 24-Jähriger zu acht Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt worden.

Das Landgericht Braunschweig sah es am Donnerstag als erwiesen an, dass der Liberianer im Februar einen 33-Jährigen aus Kamerun mit einem Messer tötete. Die Staatsanwaltschaft hatte dem 24-Jährigen vorgeworfen, er habe den älteren Mann aus Wut getötet, weil dieser eine Beziehung mit seiner Ex-Freundin angefangen haben solle. Was das tatsächliche Motiv für die Tat gewesen sei, bleibe unklar, sagte der Vorsitzende Richter. 

Die Indizien ließen jedoch keinen anderen Schluss zu, als dass der 24-Jährige der Täter gewesen sei. Unter anderem waren Spuren des Mannes an dem Messer gefunden worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

dpa

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- Anklage nach Tod eines Flüchtlings in Wolfsburg

Rubriklistenbild: © dpa

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