Brandursache weiterhin unklar

Brand in Industriehalle in Hannover: Löscharbeiten am Brinker Hafen dauern an

Zu sehen ist ein Großbrand in einer Industriehalle in Hannover. Ein Feuerwehrmann löscht.
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Brand in einer Industriehalle in Hannover: Die Feuerwehr muss am Freitag, 5. November 2021, mit einem Großaufgebot ausrücken.

Nach dem Brand in einer großen Industriehalle im Norden Hannovers ist die Feuerwehr weiterhin im Einsatz. Aufflammende Brandstellen halten die Einsatzkräfte in Atem.

Update vom Samstag, 6. November 2021 um 9:45 Uhr: Nachlöscharbeiten bei Großbrand in Industriebetrieb dauern an. Auch Stunden nach Ausbruch des Großbrandes in einem Recyclingbetrieb in Hannover ist die Feuerwehr weiter mit Löscharbeiten beschäftigt. Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr bekämpften in der Nacht zu Samstag und am frühen Samstagmorgen aufflammende Brandstellen, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Nachlöscharbeiten sollten voraussichtlich noch den ganzen Samstagvormittag über andauern. Bereits am Freitagabend hatte die Feuerwehr gemeldet, dass der Brand unter Kontrolle sei. Ein Großteil der etwa 200 Einsatzkräfte wurde am Abend abgezogen.

Erstmeldung vom 6. November 2021 um 16:00 Uhr: Der Brand in drei Hallen des Industrieunternehmens im Norden der Stadt war am Freitagmittag ausgebrochen. Zeitweise war kilometerweit eine schwarze Rauchwolke zu sehen. Gesundheitsschädliche Schadstoffkonzentrationen in der Luft wurden zunächst nicht festgestellt. Die Ursache des Brandes war noch unklar. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.

Hannover – Am Freitag, 5. November 2021, kommt es zu einem Brand in einer großen Industriehalle im Norden Hannovers. Die Feuerwehr ist alarmiert und rückt mit einem Großaufgebot zu ihrem Einsatz in dem Betrieb im Brinker Hafen aus. Noch ist unklar, welche Ursache zu dem Feuer in der Halle geführt hat.

Stadt in Niedersachsen:Hannover
Fläche:204 km²
Höhe:55 m
Bevölkerung:532.163 (2016)
Bürgermeister:Belit Onay
Vorwahl:0511

Brand in Hannover: Rauch steigt aus Industriehalle auf – Feuerwehr muss ausrücken

Wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilt, seien die Menschen in den angrenzenden Stadtteilen bereits gewarnt worden. Sie wurden dazu angehalten, sowohl Türen als auch Fenster geschlossen zu halten. Das Feuer in der Industriehalle sei nach offiziellen Angaben kurz nach Mittag gemeldet worden.

Nach Angaben der Feuerwehr hätte ein Zeuge den aufsteigenden Rauch bemerkt. Die schwarze Rauchsäule sei schon von weitem zu sehen. Wie der NDR berichtet, hätte es zeitweise sogar in drei Hallen eines Unternehmens gebrannt, das unter anderem Stahlstaub- und Aluminiumsalzschlacke recycelt.

Da das Feuer noch in einem mehrstöckigen Gebäude wütet, will die Feuerwehr vorerst keine weiteren Einsatzkräfte mehr in die Halle schicken. Denn dort sei die Einsturzgefahr zu groß. „Ich rechne damit, dass der Einsatz noch mehrere Stunden andauert“, hieß es von einem Sprecher der Feuerwehr am späten Nachmittag.

Herabstürzende Gebäudeteile und gelagerte Chemikalien verhindern weiteres Eingriffen der Feuerwehr

Zudem seien die Löscharbeiten für die Feuerwehr schlichtweg zu gefährlich. Neben den herabstürzenden Gebäudeteilen würde dies auch an den Chemikalien, die in der Halle gelagert werden, liegen. Denn manche der Stoffe reagierten mit Wasser. Zum Hintergrund: Für die Arbeit der Recyclingfirma werden Chemikalien wie Salzsäure und Schwefelsäure vorrätig gehalten. Doch seien bereits mehrere große Vorratsbehälter mit jeweils 30.000 Litern Chemikalien vor den Flammen gesichert worden.

Glück im Unglück: Das Feuer hatte sich in einer leeren Halle ausgebreitet. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden keine Menschen verletzt. Zudem hätten die Messgeräte der Feuerwehr keinen Hinweis darauf erbracht, dass sich gesundheitsschädliche Schadstoffe in Verbindung mit der Rauchwolke über der Stadt verteilt hätten.

Auch in Bremen brennt es: Wohnhaus am Rembertiring steht im Fokus

Derweil sind noch weiter Blaulicht-Meldungen in Bremen und Niedersachsen zu vermelden. So wurde am Westring in Wildeshausen ein Geldautomat gesprengt. Das Gerät wurde schwer beschädigt, die Täter konnten flüchten.

Doch damit nicht genug: Auf der A7 herrschte am Donnerstag, 4. November, stundenlang Stau auf der A7. Ein Sattelzug war verunglückt und verlor einen Teil seiner Ladung. In Bremen wiederum ist es ebenfalls am Freitag zu einem Brand gekommen. Dieser ereignete sich in einem Wohnhaus am Rembertiring. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde am 5. November 2021 um 20:54 Uhr aktualisiert.

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