Betrieb kann weitergehen

Ermittlungen nach Brand auf Borkum

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Der Dachstuhl der Jugendherberge wurde bei dem Feuer komplett zerstört.

Borkum - Nach dem Brand in einer Jugendherberge auf der ostfriesischen Insel Borkum ist noch unklar, weshalb das Feuer ausbrach. Die Ermittlungen zur Ursache dauerten an, sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen auf Anfrage.

Der Dachstuhl des Gebäudes hatte am Donnerstagnachmittag gebrannt. Über der Insel stand eine riesige Rauchwolke. Die Feuerwehr konnte ihn den Angaben zufolge noch am Abend löschen. Eine Brandwache verhinderte in der Nacht zu Freitag, dass Glutnester wieder aufflammen.

In dem Gebäude sei eine 6. Klasse mit etwa 30 Schülern untergebracht gewesen, teilte die Polizei mit. Die Schüler hätten sich auf einem Ausflug befunden, sagte ein Sprecher. Verletzt wurde bei dem Brand demnach niemand. Die Schüler verbrachten die Nacht in einem anderen Gebäudeteil, sagte ein Sprecher der Jugendherberge. Das Feuer habe den Betrieb der Jugendherberge nicht gravierend eingeschränkt. „Wir haben über 600 Betten, 35 können zurzeit nicht genutzt werden“, erklärte er.

Der Sachschaden wird auf einen mittleren sechsstelligen Betrag geschätzt. Die Jugendherberge nutzt die Gebäude einer früheren Marinekaserne. Nun müsse der Zustand des betroffenen Gebäudeteils begutachtet werden, sagte der Sprecher. Urlaubern, die dort zu Pfingsten übernachten wollten, müsse nicht abgesagt werden.

dpa

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