Tausende Menschen betroffen

Bomben-Verdacht auf Baustelle: Menschen in Hannover werden heute evakuiert

Auf einer Baustelle in Hannover wurden mutmaßlich Bomben gefunden. Deshalb müssen am Sonntag tausende Menschen ihre Wohnung verlassen.

Hannover - Aufgrund von möglichen Bombenblindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg müssen am Sonntag rund 8750 Menschen in Hannover ihre Wohnorte verlassen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hatte die Objekte mit Hilfe von Luftbildern und anschließenden Sondierungsarbeiten auf einem Baugrundstück entdeckt, teilte die Feuerwehr mit. Eine Gefahr für die Anwohner gehe derzeit keine Gefahr aus.

StadtHannover
Fläche204 km²
Bevölkerung532.163
BürgermeisterBelit Onay

Der Bereich in den Stadtteilen Misburg-Süd, Misburg-Nord und Anderten werde in einem Umkreis von 1000 Metern um die Fundstelle für weitere Untersuchungen am Sonntag, 18 Juli, um 9 Uhr evakuiert. Für Menschen, die nicht wissen, wo sie hingehen sollen, stellt die Stadt Hannover zwei Sporthallen als Aufenthaltsraum zur Verfügung. Zwei Buslinien fahren die Betroffenen kostenlos zu den Betreuungsstellen. Bereits Anfang Juli wurde in Misburg-Nord eine Weltkriegsbombe entschärft.

Bereits im Juli wurde im Stadtteil Misburg-Nord eine Weltkriegsbombe gefunden und entschärft.

Auf der Fläche, auf dem die möglichen Blindgänger entdeckt wurden, entsteht zurzeit ein Wertstoffzentrum. Bei solchen größeren Baustellen wird im Vorfeld immer überprüft, ob sich dort möglicherweise Blindgänger im Boden befinden. Erst Anfang der Woche wurde eine Bombe in Hamburg entschärft. Bei der Evakuierung waren rund 5500 Menschen betroffen.* kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © dpa/Julian Stratenschulte

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