Anwohner mussten Häuser verlassen

Fliegerbombe in Osnabrück gesprengt

Osnabrück - Eine fünf Zentner schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Sonntag in Osnabrück gesprengt worden.

Da die Bombe senkrecht im Boden stand und eine gefahrlose Freilegung des Zünders deshalb nicht möglich war, konnte der Sprengsatz nicht wie zunächst vorgesehen entschärft werden. Bei der Sprengung wurde die Druckwelle mit drei Wassersäcken, die mit jeweils 25.000 Litern Wasser gefüllt waren, abgeschwächt. "Natürlich ist jetzt ein Krater im Acker, aber sonst ist alles gut verlaufen", sagte Stadtsprecher Jürgen Wiethäuper.

Ein Gebiet im Radius von 1.000 Metern um den Fundort war am Vormittag gesperrt worden. Die rund 4.000 in dem Gebiet im Stadtteil Schinkel-Ost lebenden Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Etwa 100 Anwohner fanden sich schließlich im Evakuierungszentrum in der Gesamtschule Schinkel ein. Die Autobahn 33 wurde zwischen Belm und der Anschlussstelle Fledder bis zum Nachmittag gesperrt.

Auf der landwirtschaftlichen Fläche wurden schon häufiger Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, denn Güterbahnhof und die Bahnlinie, die damals Ziel von Bombenangriffen waren, liegen in der Nähe.

dpa

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