Anwohner mussten Häuser verlassen

Fliegerbombe in Osnabrück muss gesprengt werden

Osnabrück - Eine in Osnabrück entdeckte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg kann nicht entschärft, sondern muss am Fundort gesprengt werden.

Da die Bombe senkrecht im Boden steht, sei eine gefahrlose Freilegung des Zünders nicht möglich, teilte die Stadt Osnabrück am Sonntag mit. Die fünf Zentner schwere Bombe soll am späten Nachmittag unschädlich gemacht werden.

Ein Gebiet im Radius von 1.000 Metern um den Fundort war am Vormittag gesperrt worden. Die rund 4.000 in dem Evakuierungsgebiet im Stadtteil Schinkel-Ost lebenden Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Sie wurden in einer Gesamtschule untergebracht. Der Zugverkehr wird von der Evakuierung nicht beeinträchtigt, die A33 wurde dagegen zwischen Belm und der Anschlussstelle Fledder gesperrt.

dpa

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