Verstorbener Kardinal

Bistümer Hildesheim und Osnabrück würdigen Lehmann

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Kardinal Lehmann ist am Sonntag verstorben.

Hildesheim/Osnabrück - Karl Lehmann war 33 Jahre Mainzer Bischof und 21 Jahre Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Der Tod des beliebten Kardinals geht auch den Katholiken in Niedersachsen nahe.

Die katholischen Bistümer in Niedersachsen haben mit Betroffenheit und Trauer auf den Tod von Kardinal Karl Lehmann reagiert. Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode würdigte den am Sonntag im Alter von 81 Jahren gestorbenen Lehmann als eine der prägendsten Gestalten der Kirche in Deutschland. „Er hat sicher wesentlich dazu beigetragen, dass ich Bischof von Osnabrück wurde. Ich trauere um Kardinal Lehmann, weil wir uns persönlich häufig ausgetauscht haben und ich ihm viel für meinen bischöflichen Dienst verdanke", sagte Bode. 

Der Hildesheimer Weihbischof Nikolaus Schwerdtfeger erklärte, Lehmann habe sich in herausragender Weise um die katholische Kirche verdient gemacht. „Karl Lehmann war ein Botschafter der Menschlichkeit, der weit über die Kirche hinaus Gehör gefunden hat und als Dialogpartner in Politik und Gesellschaft hochgeschätzt worden ist." Das Bistum Hildesheim wird zurzeit von Weihbischof Schwerdtfeger geleitet, weil es noch keinen Nachfolger für den früheren Bischof Norbert Trelle gibt. Lehmann war 33 Jahre Mainzer Bischof und 21 Jahre Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Er starb am Sonntagmorgen im Alter von 81 Jahren. - dpa

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