Bildungsstudie

Immer weniger Schüler machen Hauptschulabschluss

Hannover - Immer weniger Schüler in Niedersachsen schließen ihre Schullaufbahn mit einem Hauptschulabschluss ab. Das ist ein Ergebnis der Studie "Bildung in Niedersachsen 2017" des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF). Auftraggeber war das niedersächsische Kultusministeriums.

Während 2006 noch 43 Prozent der 25- bis 65-Jährigen über einen Hauptschul- oder gar keinen Abschluss verfügten, waren es im vergangenen Jahr nur noch 29 Prozent. Gleichzeitig stieg der Anteil von Menschen mit einem mittleren Abschluss - um 6 Prozentpunkte auf 35 Prozent. Die allgemeine Hochschulreife erreichten 31 Prozent. Zehn Jahre zuvor lag der Wert bei 24 Prozent. 

Als Erfolg wertet die Ministerin auch, dass weniger Jugendliche die Schule ohne Abschluss verließen. Gingen 2006 noch 8,2 Prozent der gleichaltrigen Bevölkerung ohne Abschluss von der Schule, waren es 2014 nur noch 4,9 Prozent, schreiben die DIPF-Forscher in der Studie. 

Es ist der erste datenbasierte Bildungsbericht für Niedersachsen. Er orientiert sich an den Ergebnissen des bundesweiten Bildungsberichts 2016. Die Studie hat 18 000 Euro gekostet.

dpa

Rubriklistenbild: © imago

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