Der Tag danach: Zahlreiche Bürgermeister und Landräte gewählt - eine Bilanz

Überraschungen, klare Sieger und viele Stichwahlen

In zahlreichen Gemeinden und Städten sind gestern neue Bürgermeister und Landräte gewählt worden. Wo es Überraschungen und Amtswechsel gab, wo sich ein Kandidat klar durchsetzen konnte und wo demnächst Stichwahlen anstehen, zeigt hier eine Bilanz - mit Verweisen zu jeweiligen Artikeln und Tabellen.

Landkreis Rotenburg

Scheeßel: Die Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele von der CDU wurde mit 63,45 Prozent in ihrem Amt bestätigt. Ihre beiden Herausforder René Kahlbrecht und Bernd Braumüller (beide parteilos) mussten sich klar geschlagen geben. Lesen Sie dazu: Scheeßels neue Chefin ist die alte und das Wahlergebnis in der Tabelle.

Visselhövede: Für Ralf Goebel war die Wahl zum Bürgermeister eine klare Sache. 71,3 Prozent der Stimmen bekam der parteilose Einzelbewerber. Lesen Sie dazu: Ralf Goebel wird neuer Bürgermeister an der Vissel und das Wahlergebnis in der Tabelle.

Bothel: Mit einem deutlichen Sieg hatte Dirk Eberle eigentlich nicht gerechnet. Am Ende stimmten aber 60 Prozent der Wähler für ihn und machten den von SPD, Grüne und WSB unterstützten Kandidaten zum neuen Bürgermeister. Lesen Sie dazu: Dirk Eberle sichert sich den Sieg und das Wahlergebnis in der Tabelle.

Rotenburg: Eine der größten Überraschungen des Wahlabends: Der  Bürgermeister Detlef Eichinger, immerhin 13 Jahre im Amt, ist abgewählt worden. Sein Konkurrent Andreas Weber (SPD) bekam 59,6 Prozent und wird damit neuer Verwaltungschef. Lesen Sie dazu: Rotenburg wählt den Wechsel und das Wahlergebnis in der Tabelle

Landratswahl Kreis Rotenburg: Deutlicher Sieg für den alten und neuen Landrat Hermann Luttmann (CDU). Mit 62,1 Prozent setzte er sich gegen Herausforderer Hans-Peter Daub (parteilos) durch. Lesen Sie dazu: Ein klares Bekenntnis zu Landrat Luttmann und das Wahlergebnis in der Tabelle.

Heidekreis

Rethem: Spannend bis zum Schluss blieb es beim Duell Cort-Brün Voige gegen Hannelore Hunter-Roßmann. Am Ende setzte sich der amtierende Bürgermeister mit 53,6 Prozent der Stimmen durch. Lesen Sie dazu: Ein Kopf-an-Kopf-Rennen und das Wahlergebnis in der Tabelle.

In sieben weiteren Städten und Gemeinden im Heidekreis wählten die Bürger ihre neuen Vorsteher. Die Ergebnisse gibt es hier auf einen Blick.

Landkreis Verden

Ottersberg: Für Horst Hoffmann war es ganz knapp, am Ende konnte der amtierende Bürgermeister jubeln. Mit 51,5 Prozent der Stimmen wurde er wiedergewählt und muss damit in keine Stichwahl. Lesen Sie dazu: Horst Hofmann bleibt Bürgermeister und das Wahlergebnis in der Tabelle.

Oyten: Auch Manfred Cordes kam nur knapp um eine Stichwahl herum. Mit 54 Prozent der Stimmen lag der amtierende Bürgermeister aber klar vor seinen drei Konkurrenten. Lesen Sie dazu: Cordes-Triumph in Oyten - 54 Prozent und das Wahlergebnis in der Tabelle.

Achim: Der Sieger der Wahl heißt überraschend Rainer Ditzfeld (ehemals CDU). Mit 33,3 Prozent hatte er die meisten Wählerstimmen vor Bernd Junker von der SPD (27,8 Prozent). Die beiden Kandidaten müssen nun eine Stichwahl. Lesen Sie dazu: Überraschungssieger Ditzfeld und das Wahlergebnis in der Tabelle.

Thedinghausen: Auch hier muss eine Stichwahl über den neuen Verwaltungschef der Samtgemeinde entscheiden. Dazu dürfen Diethelm Ehlers (SPD) und Harald Hesse (Grüne/UBL) antreten. Lesen Sie dazu: Ehlers vorn, Hesse noch im Rennen und das Wahlergebnis in der Tabelle.

Kirchlinteln: Wolfgang Rodewald wurde ohne Gegenkandidaten mit 86,5 Prozent Ja-Stimmen als Bürgermeister bestätigt. Lesen Sie dazu: Ansporn für weitere fünf Jahre und das Wahlergebnis in der Tabelle.

Dörverden: In einem nervenaufreibenden Krimi durfte am Ende Alexander von Seggern jubeln. Mit 51,4 Prozent der Wählerstimmen setzte er sich gegen die SPD-Kandidaten Karin Meyer durch und ist damit neuer Bürgermeister. Lesen Sie dazu: „Sprachlos und glücklich“ und das Wahlergebnis in der Tabelle.

Landkreis Oldenburg

Dötlingen: Ralf Spille (CDU) setzte mit 70,6 Prozent der Stimmen klar gegen den SPD-Widersacher Gerrit Meyer durch. Lesen Sie dazu: Spille macht das Rennen und das Wahlergebnis in der Tabelle.

Wildeshausen: Von den vier Kandidaten setzten sich Sabine de Buhr-Deichsel und Jens Kuraschinski deutlich durch, beide verpassten aber die absolute Mehrheit. Sie treten deshalb am 15. Juni zur Stichwahl an. Lesen Sie dazu: Deutliches Votum für Verwaltungserfahrung und das Wahlergebnis in der Tabelle.

Harpstedt: Auch hier kommt es zum Stechen: Herwig Wöbse (CDU) und Klaus Budzin (SPD) bekamen von den fünf Kandidaten die meisten Stimmen. Größte Überraschung: Ingo Fichter ist mit nur 19,5 Prozent aus dem Rennen. Allerdings fehlten ihm zu Budzin nur 69 Stimmen. Lesen Sie dazu: Wöbse und Budzin stehen im Stechen und das Wahlergebnis in der Tabelle.

Landkreis Oldenburg: Carsten Harings wurde mit 80,6 Prozent Ja-Stimmen zum neuen Landrat gewählt. Einen Gegen-Kandidaten gab es nicht. Lesen Sie dazu: Harings wird neuer Landrat:„Gemeinsam sind wir stark!“

Landkreis Diepholz

Weyhe: SPD-Kandidat Andreas Bovenschulte ist neuer Bürgermeister. Mit 55,6 Prozent der Stimmen fiel seine Wahl gegen Einzelbewerber Nils Krämer aber überraschend knapp aus. Lesen Sie dazu: „Klarer“ Vorsprung, der überraschend knapp ausfällt und das Wahlergebnis in der Tabelle.

Br.-Vilsen: Bernd Bormann war der einzige Kandidat und wurde mit 85,7 Prozent Ja-Stimmen klar zum Verwaltungschef gewählt. Lesen Sie dazu: Bernd Bormann wird neuer Bürgermeister und das Wahlergebnis in der Tabelle

Twistringen: Überraschend gewann der parteilose Martin Schlake mit 47,3 Prozent deutlich die Wahl. Die absolute Mehrheit verpasste er nur knapp, in der Stichwahl trifft er auf Bernhard Kunst von der CDU (28,2 Prozent). Lesen Sie dazu: Martin Schlake der Überraschungssieger und das Wahlergebnis in der Tabelle.

Bassum: Auch hier geht es ins Stechen: Das Ergebnis fiel aber deutlich knapper aus. Überraschend holte Christian Porsch die meisten Stimmen (33,45 Prozent) vor Claus Marx (29,4 Prozent). Lesen Sie dazu: Wahlsieg reine Männersache und das Wahlergebnis in der Tabelle.

Schwaförden: Helmut Denker erhielt als einziger Kandidat 84,8 Prozent Ja-Stimmen und ist damit der Bürgermeister der Samtgemeinde. Lesen Sie dazu: 2270 Ja- und 419 Neinstimmen und das Wahlergebnis in der Tabelle.

Siedenburg: Sechs Kandidaten waren zur Bürgermeisterwahl der Samtgemeinde angetreten. Rainer Ahrens (parteilos) schrammte mit 46,4 Prozent nur knapp an der absoluten Mehrheit vorbei. In der Stichwahl trifft er nun auf Andreas Götz (parteilos/ 23,65 Prozent). Lesen Sie dazu: Ahrens und Götz liegen vorn und das Wahlergebnis in der Tabelle.

Wagenfeld/Lemförde/Barnstorf: Matthias Kreye holte sich in Wagenfeld deutlich die absolute Mehrheit, in Lemförde war Rüdiger Scheibe der einzige Kandidat und erhielt 69,1 Prozent der Stimmen. In Barnstorf gewann Jürgen Lübbers und sicherte sich mit 50,4 Prozent denkbar knapp die absolute Mehrheit in der Samtgemeinde. Lesen Sie dazu auf einen Blick: Kreye und Lübbers gewinnen und das Wahlergebnis Wagenfeld in der Tabelle, das Wahlergebnis Lemförde in der Tabelle sowie das Wahlergebnis Barnstorf in der Tabelle

Landkreis Minden-Lübbecke

Landratswahl Minden-Lübbecke: Hauchdünn scheiterte Ralf Niermann bei der Landratswahl an der 50-Prozent-Hürde, die zur absoluten Mehrheit notwendig gewesen wäre. Der SPD-Kandidat bekam 49,5 Prozent der Stimmen und muss nun in einer Stichwahl noch gegen Hans-Joerg Deichholz (36,8 Prozent) von der CDU antreten. Lesen Sie dazu: 50 Prozent knapp verpasst und das Wahlergebnis in der Tabelle.

Kreistagswahl Minden-Lübbecke: CDU, FDP und Freie Wähler verlieren, SPD, Linke und Piraten gewinnen. Lesen Sie dazu: CDU lässt Federn, FDP ganzes Federkleid und das Wahlergebnis in der Tabelle.

Stemwede/Rahden: In der Gemeinde Stemwede und der Stadt Rahden waren Ratswahlen. Die CDU blieb in beiden Orten stärkste Kraft. Lesen Sie dazu: CDU verliert absolute Mehrheit und das Wahlergebnis Stemwede in der Tabelle sowie das Wahlergebnis Rahden in der Tabelle.

Landkreis Nienburg

Im Landkreis Nienburg wählten die Bürger in der Stadt Nienburg sowie in den Samtgemeinden Liebenau und Steimbke. Lesen Sie dazu: Onkes und Eisner auf dem Chefsessel

kal

 

Rubriklistenbild: © dpa

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