Bessere Jugendarbeit soll junge Muslime vor Extremismus bewahren

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Bülent Ucar, Direktor Zentrum für Interkulturelle Islamstudien Osnabrück.

Osnabrück - Ein neues Fortbildungsangebot der Universität Osnabrück soll die Jugendarbeit in den muslimischen Gemeinden Deutschlands verbessern.

Das vom Institut für Islamische Theologie angebotene Programm „Jugendarbeit in den Moscheegemeinden und Extremismusprävention“ richtet sich an Imame und anderes Personal in den Gemeinden in ganz Deutschland. Die einjährige Fortbildung soll unter anderem dabei helfen, das Abgleiten junger Muslime in den Extremismus zu vermeiden, sagte der Direktor des Instituts, Bülent Ucar der dpa. Das Programm vermittelt sowohl Informationen über deutsche Geschichte, Politik, Recht und Gesellschaft als auch über Jugend- und Gemeindearbeit sowie interreligiösen Dialog. Der Bedarf an solchen Angeboten sei groß, sagte Ucar. Das Projekt bekommt vom Land Niedersachsen eine Anschubfinanzierung von 100 000 Euro.

dpa

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