Weniger Körperverletzungen als im vergangenen Jahr

Beschicker des Stoppelmarkts sind zufrieden

Bei prächtigem Wetter feierten die Stoppelmarktbesucher am Montag. - Foto: Niehues

Vechta - Von Pia Siemer und Matthias Niehues. Entspannte Gesichter zeigten sich während der Nachbesprechung des Stoppelmarktes im Amtmannsbult. Schausteller, Rettungsdienste und Organisatoren des Marktes sind im Großen und Ganzen zufrieden.

„Das war zum Glück ein sehr entspannter Stoppelmarkt für uns. Ich kann mich nur bei den Einsatzkräften bedanken, die dies möglich gemacht haben“, sagte Vechtas Bürgermeister Helmut Gels.

Als sehr ruhig empfand auch Henrik Busch vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) den diesjährigen Markt. Er und sein Team hätten etwa 250 Menschen medizinisch versorgt, das sei im Durchschnitt der Vorjahre. Außerdem hätte es weniger Schnittverletzungen in diesem Jahr gegeben, als sonst.

Auch für die Polizei sei der Markt ruhig verlaufen. Die Anzahl von Delikten mit Körperverletzungen läge in diesem Jahr unter dem Vorjahresdurchschnitt von 37 Delikten. Die meisten Vorfälle habe es in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag und in der Nacht von Montag auf Dienstag gegeben. Auf eine genaue Zahl wolle man sich allerdings noch nicht festlegen, da oft noch nach dem Fest Verbrechen gemeldet würden. Leider seien außerdem zwei Polizisten bei Auseinandersetzungen leicht verletzt worden.

Einen Grund zum Ärgern hatte die Vechtaer Feuerwehr. Wie Stadtbrandmeister Rüdiger Holzenkamp mitteilte, habe es in der Nacht von Montag auf Dienstag anscheinend einen Fall der Brandstiftung gegeben. Jedenfalls brannte ein gegen die Zeltwand von Beckmanns Festzelt gelegter Müllsack. Ein geistesgegenwärtiger Mitarbeiter konnte die Flammen sofort löschen. 

Außerdem fingen drei Mülltonnen auf dem Markt Feuer. Die Gründe seien noch nicht geklärt, die Ermittlungen dauerten noch an. „Das ist äußerst schade, dass jemand meint, so etwas auf einem fröhlichen Volksfest tun zu müssen“, meinte Polizeioberrat Henrik Vieth. Weiterhin habe es in unmittelbarer Nähe zum Stoppelmarkt acht weitere Einsätze gegeben, darunter zwei Verkehrsunfälle und einen Zimmerbrand.

Die Schausteller zeigten sich zufrieden. „Es ist schade, dass der Donnerstag so verregnet war. Dafür war der diesjährige Sonntag ein sehr besucherreicher Tag für uns“, sagte Klaus Wilhelm, Betreiber des Riesenrads und Vizepräsident des Verbunds Deutscher Schausteller. Marktmeister Jens Siemer meint einen leichten Anstieg bei den Besucherzahlen im Gegensatz zum vorherigen Jahr zu verzeichnen.

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