Tier soll zur Ruhe kommen

Wildtierstation: Känguru Viggo geht es gut

Bergen - Känguru Viggo geht es in seinem neuen Zuhause in einer Wildtierstation im Kreis Schaumburg gut.

Das Tier hatte seit einiger Zeit bei einer Familie in Bergen bei Celle gelebt und war dort durch den Garten gehopst, in dieser Woche hatten die Behörden der Familie das Känguru aber weggenommen. Die Familie habe gegen Haltungsbedingungen verstoßen und monatelang nicht nachgebessert, hieß es zur Begründung. 

Nun lebt das Känguru in der Wildtierstation Sachsenhagen. Stationsleiter Florian Brandes sagte am Freitag: „Das Tier verhält sich arttypisch und völlig unauffällig, hat Appetit und sitzt im hohen Gras seines neuen Geheges." Brandes sagte: „Wir lassen das Tier jetzt zunächst zur Ruhe kommen." Sollte die Familie in den kommenden Wochen die Anforderungen der Behörden erfüllen, werde das Amt das Tier wieder zurückgeben. 

Das Veterinäramt fordert, dass die Familie das Känguru in einem mindestens 200 Quadratmeter großen Gehege hält und einen Artgenossen für Viggo findet. Zurzeit lebt die Familie nach eigenen Angaben auf einem etwa 150 Quadratmeter großen Gelände, will aber bald in ein Haus mit einem genügend großen Grundstück umziehen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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