Landgericht Hildesheim

Bank-Mitarbeiterin soll Konten von Kundinnen geplündert haben

Eine Hinweistafel weist auf das Amtsgericht, das Landgericht und die Staatsanwaltschaft Hildesheim vor dem Gebäude hin.
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Eine Bankmitarbeiterin soll mehrere hunderttausend Euro gestohlen haben. Dafür muss sie sich nun vor dem Landgericht Hildesheim verantworten.

Vor dem Landgericht Hildesheim verantwortet sich derzeit eine ehemalige Bankangestellte, weil sie Konten von Kundinnen geplündert haben soll. Sie ist geständig.

Hildesheim – Sie soll die Konten von drei Kundinnen geplündert und sich so 292.300 Euro ergaunert haben. Seit Montag, 5. Juli 2021, muss sich dafür eine ehemalige Bankangestellte aus Lehrte vor dem Landgericht Hildesheim verantworten. Die 62-jährige Angeklagte soll die Unterschriften der Kundinnen gefälscht und die zur Auszahlung verbuchten Beträge einfach für sich behalten haben.

Stadt in Niedersachsen:Hildesheim
Fläche:92,18 Quadratkilometer
Einwohner:101.055 (Stand: 31. Dezember 2020)
Vorwahl:05121
Oberbürgermeister:Ingo Meyer (parteilos)

Die Taten sollen sich laut Staatsanwaltschaft zwischen Januar 2014 und Februar 2018 abgespielt haben. Konkret wird der Angeklagten Urkundenfälschung in Tateinheit mit Diebstahl in 52 Fällen vorgeworfen. In drei weiteren Fällen soll sie die Auszahlung über den Geldautomaten veranlasst haben (Az.: 20 KLs 14 Js 41266/18).

Bank-Mitarbeiterin soll Konten von Kundinnen geplündert haben: Angeklagte gesteht Taten vollumfänglich

Die Angeklagte habe die Vorwürfe am ersten Verhandlungstag vollumfänglich eingeräumt, sagte ein Gerichtssprechern der Nachrichtenagentur dpa. Als Begründung führte sie demnach an, sie habe sich im privaten Bereich finanziell übernommen, unter anderem mit einer von ihr vermieteten Immobilie und mit persönlichen Anschaffungen. Konkret beziffern, wofür die Beträge ausgegeben worden seien, konnte die 62-Jährige allerdings nicht mehr.

Die Frau war in Bank-Filialen in Immensen und Arpke tätig gewesen. Beide Dörfer gehören zu Lehrte (Region Hannover). Als Zeugen waren auch andere Mitarbeiter der Bank geladen.

Die Angeklagte habe die persönliche Bekanntschaft und das langjährige Vertrauensverhältnis zu den drei Kundinnen sowie ihre Kenntnis von deren finanziellen Verhältnissen ausgenutzt, ist die Staatsanwaltschaft überzeugt. Der Prozess wird am kommenden Montag, 12. Juli 2021, fortgesetzt. Dann soll das Verfahren mit den Plädoyers und dem Urteil zu Ende gehen. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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