Streik der Deutschen Bahn ab Mittwoch

Privatbahnen und Fernbusse bieten Anschluss bei Bahnstreik

Hannover - Ab Mittwoch streiken die Lokführer des Personenverkehrs erneut. Die Fahrgäste der Deutschen Bahn müssen sich auf Behinderungen und Zugausfälle einstellen; können jedoch auf Alternativen ausweichen.

Dem neuen Streik der Lokführergewerkschaft GDL können Pendler und Fernreisende in Niedersachsen und Bremen zumindest auf einigen Verbindungen gelassen entgegensehen. Auf mehr als der Hälfte der Strecken sind inzwischen Wettbewerber der Deutschen Bahn unterwegs. Die privaten Bahnbetreiber in Niedersachsen werden vom Streik nicht betroffen sein. Wie Sprecher der Nordwestbahn, erixx und der Metronom Eisenbahngesellschaft am Dienstag mitteilten, werden die Züge nach Plan fahren. Ab 2 Uhr sind die Lokführer der Deutschen Bahn dazu aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen. „Wenn die S-Bahnen wegen des Streiks ausfallen sollten, wird es außerplanmäßige Halte geben“, sagte ein Metronom-Sprecher. Ob das der Fall ist, werde allerdings erst im Laufe des Mittwochs bekanntwerden. Auch die 21 Linien der Nordwestbahn fahren nach Plan. 

METRONOM: Die blau-gelben Züge pendeln auf den Strecken von Hamburg nach Cuxhaven, Bremen und Göttingen.

NORDWESTBAHN: Von Osnabrück aus fahren die Züge nach Bielefeld, Bremen und Wilhelmshaven sowie von Wilhelmshaven nach Bremen und Esens. Auch die Linien von Bünde über Hameln und Hildesheim nach Bodenburg sowie von Kreiensen und Göttingen Richtung Paderborn werden bedient und auch die Regio-S-Bahn in Bremen.

ERIXX:  Die Dieseltriebwagen bieten Anschluss auf den Strecken Hannover-Soltau-Buchholz, Bremen-Soltau-Uelzen, Uelzen-Braunschweig und Lüneburg-Dannenberg. Außerdem geht es von Hannover und Braunschweig nach Goslar. Über eventuell zusätzliche Halte der erixx Züge an S-Bahnstationen im Raum Hannover informiert erixx kurzfristig.

WESTFALENBAHN: Die Züge fahren von Bad Bentheim über Rheine und Osnabrück nach Bielefeld.

CANTUS: Die Elektrotriebzüge fahren stündlich von Göttingen Richtung Kassel und Fulda.

EVB: Die EVB fährt die Züge zwischen Buxtehude und Bremerhaven.

ARRIVA: Das Unternehmen setzt die Bahnen von Leer über Weener ins niederländische Groningen ein. FERNBUSANGEBOTE: Auf vielen Strecken bietet auch der Fernbus eine Alternative zur Bahn. Der Berlinlinienbus etwa pendelt viermal täglich zwischen Hannover, Braunschweig und Berlin. dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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