Lkw von Zug erfasst

Bahnarbeiter nach tödlichem Unfall an Bahnübergang angeklagt

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Bei der Kollision des Lastwagens mit einem Regionalexpress wurde der Lkw-Fahrer tödlich verletzt.

Neustadt - Nach dem Zusammenstoß eines Regionalzugs mit einem Lastwagen an einer nicht geschlossenen Bahnschranke in Neustadt am Rübenberge bei Hannover hat die Staatsanwaltschaft einen 36 Jahre alten Arbeiter wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

Der Sicherungsposten habe einen noch nicht durchgefahrenen Zug fälschlicherweise als bereits durchgefahren vermerkt, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Deswegen öffnete der Arbeiter eine Behelfsschranke, nachdem ein Zug aus Richtung Bremen nach Hannover durchgefahren war, obwohl sich auch noch ein Zug aus entgegengesetzter Richtung näherte. Der Lkw wurde deswegen beim Überqueren der Gleise von einem Regionalexpress mit Tempo 160 erfasst und hunderte Meter mitgeschleift.

Bei dem Unfall im Mai vergangenen Jahres kam der 59 Jahre alte Lkw-Fahrer ums Leben. Zwölf der rund 350 Reisenden wurden leicht verletzt. Wie Radio Hannover berichtete, muss nun das Amtsgericht Neustadt über einen Prozessbeginn entscheiden.

dpa

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