Vorsicht giftig!

Blaualgen-Alarm in Niedersachsen: Für diese Seen gilt Badeverbot

Otterstedter See Blaualgen.
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Der Otterstedter See ist derzeit wegen Blaualgen für das Schwimmen gesperrt.

Giftige Blaualgen befallen mehrere Seen in Niedersachsen. Deshalb gilt für fünf Badestellen ein Verbot zum Schwimmen.

Hannover – Blaualgen-Alarm! Der Sommer in Niedersachsen meldet sich noch einmal zurück, bevor das Tief „Kurt“ wieder mit möglichen Unwettern und deutlich ungemütlicherem Wetter zum Wochenbeginn droht. Doch wer sich noch ein bisschen Abkühlung am Wochenende verspricht, sollte sich den Badeplatz ganz genau aussuchen.

Bundesland:Niedersachsen
Fläche: 47.614 km²
Bevölkerung:7,982 Millionen (2019)
Hauptstadt:Hannover

Aufgrund der Ausbreitung von giftigen Blaualgen sieht sich Niedersachsen gezwungen, gleich an fünf Badestellen ein Badeverbot auszusprechen.

Badeverbot in Niedersachsen: Diese fünf Badestellen sind von dem Beschluss betroffen – Warnung für Badesee in Diepholz

Bei dem Badeverbot in Niedersachsen handele es sich um den Seeburger See und das Freibad Barbis im Landkreis Göttingen. Zudem kommt das Heidestrandbad in Hemmoor im Landkreis Cuxhaven, die Thülsfelder Talsperre im Kreis Cloppenburg und der Ottersteder See im Kreis Verden hinzu, teilte das Niedersächsische Landesgesundheitsamt am Freitag mit.

Warnungen wurden darüber hinaus an anderen Orten, wie etwa dem Ricklinger Bad in Hannover oder dem Dümmer See im Landkreis Diepholz ausgesprochen. Auch hier sei vor Blaualgen-Befall des Wassers gewarnt. 

Niedersächsisches Badeverbot: Auswirkungen bei Blaualgen-Kontakt – Lebensgefahr für Kinder

Deutliche Indizien für eine starke Blaualgenentwicklung seien bläulich-grünliche Trübungen des Wassers, eine Sichttiefe von weniger als einem Meter und Schlieren am Ufer. Bei Kontakt mit den Blaualgen, bei den es sich tatsächlich um eine Bakterienart handelt, kann es zu Übelkeit, Durchfall, Entzündungen von Hals, Augen und Ohren, Magen-Darm-Entzündungen, Atemwegserkrankungen und allergischen Reaktionen kommen.

Besonders ernst sollten diese Warnungen aber für den Nachwuchs genommen werden. Bei Kindern besteht laut Angaben des Landesgesundheitsamts beim Verschlucken von zu viel Wasser im schlimmsten Fall sogar Lebensgefahr. (mit Material der dpa) * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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